Veranstaltung am 18. April 2018 Bramscher Gymnasium Gastgeber der Mathe-Olympiade

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Ein „Heimspiel“ haben die Schülerinnen und Schüler des Greselius-Gymnasiums Bramsche bei der 23. Osnabrücker Mathe-Olympiade. Foto: Rita CremeringEin „Heimspiel“ haben die Schülerinnen und Schüler des Greselius-Gymnasiums Bramsche bei der 23. Osnabrücker Mathe-Olympiade. Foto: Rita Cremering

Bramsche. Die Matheliebhaber aus der Region Osnabrück treffen sich am Mittwoch, 18. April 2018, im Greselius-Gymnasium Bramsche. Dort findet von 14 bis 19 Uhr die 23. Osnabrücker Mathematik-Olympiade (OMO) statt.

41 Teams mit 164 Mitgliedern aus 15 teilnehmenden Gymnasien und Gesamtschulen der Region Osnabrück treten im Mathematikwettstreit gegeneinander an. „Für die Schüler ist so ein Wettstreit der Schulen immer eine ganz besondere Herausforderung, die viele gern annehmen“, betont Mathelehrer Rafael Tolksdorf, der sich seit Jahren im Greselius-Gymnasium um diesen Wettbewerb kümmert. Er freut sich, dass er in seiner Schule in diesem Jahr so viele Bewerber hat wie schon lange nicht mehr. „Das erschwert allerdings die Auswahl der Teilnehmer sehr.“

Pro Schule können maximal drei Vierer-Teams an der OMO teilnehmen. Da es im Wettbewerb vorwiegend auf Teamarbeit ankommt und, anders als im herkömmlichen Mathematikunterricht, die Knobelaufgaben oft schon im Ansatz viel Kreativität erfordern, braucht jedes Team nicht nur gute Mathematiker, sondern auch Querdenker, die Spaß am gemeinsamen Tüfteln haben. Diese haben sich bei Tolksdorf seit Februar in einer Arbeitsgemeinschaft gefunden.

Zwei Gruppen

Der Wettbewerb wird in zwei getrennten Gruppen mit verschiedenen Aufgabenstellungen für die Teams aus den Jahrgängen 5 und 6 bzw. für die Teams aus den Jahrgängen 7 bis 10 ausgerichtet. Ob eine Schule einen Vorentscheid für Mathematikliebhaber durchführt oder die Mitglieder einer Mathematik-AG am Wettbewerb teilnehmen lässt, bleibt ihr überlassen.

Die Olympiade wird für jede Altersgruppe in zwei Runden durchgeführt. Zunächst lösen alle Teams schriftliche Aufgaben. Jede Gruppe berät sich in einem eigenen Raum, damit ihre Ideen und Lösungswege schulexklusiv bleiben. „Deshalb brauchen wir auch das ganze Schulgebäude“, so Tolksdorf. Betreut werden die einzelnen Teams von Scouts aus dem Jahrgang 11. Die Oberstufenschüler bringen die Gäste in ihre Räume und zum Rahmenprogramm, achten darauf, dass niemand schummelt, und helfen anschließend bei den Korrekturen. Auch für das Sportprogramm sind Elftklässler aus dem Kurs von Lehrerin Silke Kellermann zuständig.

Bereits seit Wochen entwickeln die Mathelehrer des Greselius-Gymnasiums unter der Leitung der Fachobfrau Marion Lübbers geeignete Aufgaben, erproben mögliche Lösungswege und legen die Bewertung fest. Die besondere Herausforderung besteht darin, die Wettbewerbsaufgaben so zu entwerfen, dass sie etwas Neues bieten und überraschend und kreativ sind.

Die vier bis fünf besten Teams der Jahrgänge 7 bis 10 erhalten in Runde 2 jeweils zwei Aufgaben, die sie 15 Minuten lang bearbeiten und deren Lösung sie anschließend zehn Minuten lang in der Aula vortragen dürfen. Hier ist neben einem geschickten Lösungsweg auch die Rhetorik gefragt. Die jüngeren Rechenkünstler müssen sich dagegen in Runde 2 sportlich betätigen. Am Ende erhalten die jeweiligen Siegerteams einen Wanderpokal. Damit nicht nur die Schüler, sondern auch die Mathematiklehrer gefordert werden, hören diese zeitgleich zur ersten Wettbewerbsrunde einen Fach-Vortrag des Mathematik-Didaktik-Professors Alexander Salle von der Universität Osnabrück.

Schirmherr der OMO ist das Schülerforschungszentrum Osnabrück. Die Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück und Bücher Wenner unterstützen die Veranstaltung finanziell.


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