Acht Bands in acht Kneipen „Bramsche Live“ 2018 brachte Musik-Fans in Bewegung

Von Sascha Knapek

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Bramsche. „Bramsche Live“ 2018 hat mit acht abwechslungsreichen Cover-Bands in acht Bars und Kneipen wieder viele Besucher in die Innenstadt und in die Nähe des Hasesees gelockt. Vor allem die Lokalitäten mit Biergarten entwickelten bei frühsommerlichen Temperaturen eine große Anziehungskraft.

Den Startschuss des Abends gaben zwei Formationen, die in direkter Nachbarschaft aufeinandertrafen. Während Groove Center in der Aquarena auf den Sound der 1980er-Jahre setzten und Ikonen wie Michael Jackson („Another Part Of Me“) oder George Michael („Everything She Wants“) huldigten, setzten Willie & Joe im Café am Hasesee auf rockige Oldies. Besonders im Außenbereich des Cafés war dank Grill und anfänglicher Sonnenstrahlen gut was los.

Pendlerbus rege frequentiert

Nach dem Auftakt an der Malgartener Straße war der für „Bramsche Live“-Besucher kostenlose Pendlerbus die ganze Nacht lang rege frequentiert. Wer am Hasesee mit Willie & Joe oder Groove Center in den Abend gestartet war, konnte bequem entscheiden, ob es mit Cookie & Friends im Spritzenhaus oder Real Spirit im Rebano weitergehen sollte.

Bei Rotschopf Cookie Mussmann und seinen beiden Mitstreitern stand Kerniges aus Rock und Pop im Fokus. Schon beim Blick in den Biergarten fiel auf, dass das bei den Zuschauern gut ankam. Ob Westernhagens „Willenlos“ oder Tom Pettys „Learing to Fly“, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich des Spritzenhauses war die Suche nach einem Sitz- oder Stehplatz keine leichte Aufgabe.

Auch der Rebano-Biergarten gehörte zu den beliebteren Plätzchen des Abends. Noch enger war es allerdings im Inneren des Bramsche Live-Dauergastes. Den passenden Soundtrack lieferte dort Real Sprit. Aktuelle Schlager („Die immer lacht“, Stereoact & Kerstin Ott) und Chart-Hits („Chöre“, Mark Forster) gaben sich zur Freude der Besucher die Klinke in die Hand.

Ein paar hundert Meter weiter entpuppte sich auch die Alte Post dank gemütlichem Biergarten und den Rock-Oldie-Interpretationen der Glad Backers als Publikumsmagnet. Das Trio spielte viele Hits der 60er und 70er (Creedence Clearwater Revival, Simon & Garfunkel) und ergänzte sich somit gut mit Venus, die im nahe gelegenen Carpe Noctem die 80er (The Bangles) und aktuelle Künstler wie Amy MacDonald zum Besten gaben.

Exotischer Klangtupfer

Einen exotischen Klangtupfer hatte das „Seltenheit“ in der Breuelstraße zu bieten. Gewohnt locker und lässig zelebrierten Jah Culture dort den Sound von Bob Marley („Jammin‘“) und Co. „Reggae und Tropical Beatz“ hieß das Motto, das auf ganzer Linie erfüllt wurde.

Alle Besucher, die es bei ihrem Musikstreifzug gerne etwas „hardrockiger“ haben, kamen zum Schluss im Billard Palast auf ihre Kosten. Accuracy gaben dort die handfesten Rausschmeißer und sorgten damit für eine weitere Facette des reichhaltigen Angebots an Cover-Bands.


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