Mit Verzögerung einverstanden DGA-Sanierung: Ortsrat Achmer will „Nutzerwissen“ einbringen

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Die Sanierung der Dorfgemeinschaftsanlage in Achmer wird auf 2019 verschoben. Archivfoto: Heiner BeinkeDie Sanierung der Dorfgemeinschaftsanlage in Achmer wird auf 2019 verschoben. Archivfoto: Heiner Beinke

Achmer. Der Ortsrat Achmer hält es für sinnvoll, die Sanierung der Dorfgemeinschaftsanlage Achmer zurückzustellen, um nicht mögliche Fördergelder zu verlieren. Zusammen mit Vertretern der örtlichen Vereine möchte er aber gerne noch einmal über die Pläne gucken, um die Halle möglichst nutzerfreundlich zu gestalten.

Es gehe nicht darum, eine neue Planung vorzunehmen, betonte Stefan Klawitter (SPD) in der Sitzung am Mittwochabend. Aber zusammen mit den Vertretern der Vereine, die regelmäßig die DGA nutzen, solle noch einmal geprüft werden, ob zum Beispiel Steckdosen oder Lichtschalter tatsächlich bedarfsgerecht angebracht seien. „Wir sollten auf dieses Nutzerwissen nicht verzichten“, ergänzte Dennis Kaden.

Baudirektor Hartmut Greife hatte nichts gegen einen solchen Termin, wies aber darauf hin, dass die Planung eigentlich komplett abgeschlossen sei. „Wir hätten uns da doch schon eher zusammensetzen können“, fand er. Grundsätzlich befinde sich das Projekt „genau im Zeitplan“. Greife erläuterte noch einmal, dass sich aufgrund der verzögerten Regierungsbildung in Berlin die Entscheidung über die Förderung der DGA-Sanierung aus Bundesmitteln verzögert habe. Um diesen Zuschuss nicht zu verlieren, sei die Verschiebung der Sanierung sinnvoll.

CDU-Ortsratsherr Andreas Quebbemann regte an, sich dann jetzt auch Gedanken um die Neugestaltung des Pavillons hinter der DGA zu machen, um dann 2019 beide Projekte abschließen zu können. Er bedauerte, dass die Förderung im Vorfeld nicht so transparent dargestellt worden sei. Hartmut Greife betonte, dass es für einen Neubau, wie ihn die CDU favorisiert hatte, keine Förderung gegeben hätte.


Die Dorfgemeinschaftsanlage (DGA) in Achmer ist 1968 erbaut worden. Sie verfügt über eine Sport-/Mehrzweckhalle mit großem Bühnenbereich und entsprechenden Sanitärräumen, einen großen Saunabereich und einen Versammlungsraum mit angegliederter Küche sowie einen Aufenthaltsraum im Keller, in dem der Jugendtreff der Stadtjugendpflege untergebracht war. Dieser Raum ist nach Wasserschäden nicht mehr nutzbar.

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