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Rettungshubschrauber im Einsatz Schwerer Unfall mit sechs Verletzten auf B68 bei Bramsche-Hesepe

Von Marcus Alwes und Mark Otten

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Hesepe. Ein schwerer Verkehrsunfall mit sechs zum Teil lebensgefährlich Verletzten hat am Freitagnachmittag auf der B68 zwischen Bramsche-Hesepe und Alfhausen-Thiene zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Sanitätern und Polizei geführt.

Nach Angaben der Polizei war ein Ford mit zwei Insassen auf der Bundesstraße 68 in Richtung Bersenbrück unterwegs. Der 68-jährige Ford-Fahrer übersah offensichtlich, dass ein vorausfahrender Jaguar mit einem 27-Jährigen am Steuer gebremst hatte. Um einen Auffahrunfall zu vermeiden, lenkte er den Wagen in den Gegenverkehr und prallte dort frontal in einen Mercedes aus Stade. Darin saßen zwei Erwachsene und zwei Kinder.

Frau im Auto eingeklemmt

Zwei Menschen sind laut der Polizei lebensgefährlich verletzt, die 45-jährige Fahrerin des Mercedes und ihr 29-jähriger Beifahrer. Die Fahrerin war im Auto eingeklemmt und musste mit schwerem Gerät befreit werden. Vier Menschen wurden schwer verletzt, nämlich die zwei Kinder im Alter von vier und zehn Jahren sowie der Unfallverursacher und seine 66-jährige Beifahrerin. Zwei Rettungshubschrauber und mehrere Rettungswagen waren neben der Feuerwehr und der Polizei im Einsatz. Die Ermittlungen dauern an.

Die Bundesstraße war während des Einsatzes der Rettungskräfte und für die Dauer der Aufräum- und Bergungsarbeiten ab der Tankstelle Lex in Hesepe (Höhe Gewerbegebiet) für längere Zeit gesperrt.

Während an dem Jaguar nur geringer Sachschaden entstand, wiesen der Ford und der Mercedes einen wirtschaftlichen Totalschaden auf. Die Polizei stellte die beiden Autos sicher und beauftragte nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft einen Gutachter.


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