Angebot der Stadtjugendpflege Kinder in der Bramscher Ferienbetreuung bauen Fotobox

Meine Nachrichten

Um das Thema Bramsche Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Na, ob das wohl funktioniert? Spannung bei den Mitarbeitern der Stadtjugendpflege und den Kindern in der Ferienbetreuung beim ersten Ausprobieren der selbstgebauten Fotobox. Foto: Björn DieckmannNa, ob das wohl funktioniert? Spannung bei den Mitarbeitern der Stadtjugendpflege und den Kindern in der Ferienbetreuung beim ersten Ausprobieren der selbstgebauten Fotobox. Foto: Björn Dieckmann

Bramsche. Zum ersten Mal hat die Stadtjugendpflege in den Osterferien 2018 gleich zwei Wochen lang eine Ferienbetreuung für Kinder und Jugendliche angeboten.

Rund 80 Jungen und Mädchen nahmen an dem erweiterten Angebot teil, „50 in der ersten Woche und 30 in der zweiten“, wie Stadtjugendpflegerin berichtete. Die Entscheidung dazu sei gefallen wegen des ungewöhnlichen Termins der Ferien, die 2018 nahezu komplett vor den Feiertagen lagen. Die Resonanz habe gezeigt, dass Bedarf gegeben war. Besonders freute sich Uhlenkamp auch, dass 16 Kinder aus der LAB Hesepe mit in der Meyerhofschule spielen konnten.

Handwerklich und technisch begabt

Wie kreativ und auch handwerklich und technisch begabt die Teilnehmer der Ferienbetreuung sein können, wurde insbesondere in der zweiten Woche deutlich. Da nämlich wurde eine selbstgebaute Fotobox fertiggestellt, die zu bauen dem „Club der Ingenieure“, wie Uhlenkamp die Jungs nannte, schon länger vorschwebte. „In den Zeugnisferien hatten wir die Idee. Danach sind wir dann losgegangen und haben die Materialien besorgt“, erklärte Leander. Über ein Tablet-PC sollte also in einer Holzbox eine Fotokamera ausgelöst werden, die Bilder gleich am daneben aufgestellten Computer ausgedruckt werden können.

Groß war die Spannung, als die technische Konstruktion nun erstmals ausprobiert wurde. Doch abgesehen von zu Beginn noch recht deutlich sichtbaren Schatten auf den Ausdrucken klappte alles ganz wunderbar. „Das haben sich die Jungs fast ganz alleine erarbeitet“, lobte Uhlenkamp. Nur um in der Holzbox passgenau das Tablet und die Kamera anbringen zu können, sei man bei Tischlermeister Claus Meyer vorstellig geworden, der seinen Betrieb schräg gegenüber von der Meyerhofschule hat. Die fertigen Fotos konnten die Kinder gleich in selbst angefertigten Bilderrahmen verarbeiten.

Fleißige Kinderbürgermeister

Fleißig waren indes in den Ferien auch die Kinderbürgermeister. Schließlich galt es die durchaus schwierige Frage zu beantworten, wie man wohl am sinnvollsten 3000 Euro investieren könnte. „Das ist das Preisgeld, das wir im letzten Jahr mit der Idee der Kinderbürgermeister-Wahl beim ‚KinderHabenRechtePreis‘ gewonnen haben“, erklärte Uhlenkamp. Um zu erkunden, was in Bramsche für Kinder getan werden kann, machten sich Ole und Leonard also mit einem Fragebogen auf in die Innenstadt und haben Passanten nach ihrer Meinung befragt, etwa zu den Spielplätzen in Bramsche und den Spielgeräten in der Fußgängerzone. Die Auswertung folgt noch, eines steht aber bereits fest. „Wir werden einen neuen Stadtplan für Kinder entwerfen. Der letzte stammt aus dem Jahr 2006“, kündigt Uhlenkamp an.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN