Grit Beimdiek übernimmt Bramscher Hospizverein mit neuer Führung

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Der neue Vorstand des Hospizvereins mit (v.l.) Lutz Caje, Anette Hörnschemeyer, Angelika Nüssing, Grit Beimdiek. Foto: CajeDer neue Vorstand des Hospizvereins mit (v.l.) Lutz Caje, Anette Hörnschemeyer, Angelika Nüssing, Grit Beimdiek. Foto: Caje

Bramsche. Grit Beimdiek ist neue Vorsitzende des Hospizvereins Bramsche. Die bisherige Stellverteterin löst damit Anke Hennig ab, die nach ihrer Wahl zur Ortsbürgermeisterin in Achmer nicht wieder kandidierte.

Durch ihre politische Tätigkeiten und weitere ehrenamtliche Aufgaben, sei sie nun am Rande ihrer terminlichen Kapazitäten angekommen, meinte Hennig. „Aber ich weiß, dass ich mit ganz ruhigem Gewissen hier ausscheide, weil ich mich darauf verlassen kann, dass der Verein auf einem tollen Weg ist.“

Neuer Vorstand

Auf Vorschlag von Anke Hennig kandierte Grit Beimdiek für den Vorsitz und wurde einstimmig gewählt. Als ihre Stellvertreterin hatte sich Angelika Nüssing zur Wahl gestellt und erhielt ebenfalls einstimmig das Vertrauen der Versammlung. Die Position des Kassenwartes übernahm Anette Hörnschemeyer von Christiane Kohlenbach-Pajonk. Schriftführer ist nach seiner Wiederwahl weiterhin Lutz Caje.

Zu Beginn hatte Anke Hennig eine Überblick gegeben über die erste Amtszeit des Vorstands nach der abgewendeten Vereinsauflösung vor drei Jahren. In diesen drei Jahren habe man eine Vielzahl von Maßnahmen zur Wiederbelebung des Hospizvereins unternommen, dabei handelte es sich immer und drei wesentliche Punkte: die finanzielle Ordnung wieder herzustellen, die Bekanntheit des Vereins zu fördern und die Zahl der Sterbebegleiter weiter zu erhöhen. „Das ist uns gelungen,“ zeigte sich die scheidende Vorsitzende zufrieden mit der Entwicklung.

Vor drei Jahren war der Verein mit sechs Absolventen des Begleiterkurses gestartet, inzwischen sind sieben Begleiter aktiv. In der aktuellen Qualifizierungsmaßnahme sind weitere fünf Bramscher auf dem Weg, in der Sterbebegleitung einen wichtigen Dienst zu leisten. „Das ist eine sehr schöne Entwicklung, die wir weiter unterstützen werden.“ ist Grit Beimdiek überzeugt, dass auch die Übernahme der Ausbildungskosten durch den Verein eine richtige Entscheidung ist.

Christiane Kohlenbach-Pajonk legte den Kassenbericht vor, der positiv aufgenommen wurde. Sehr erfreulich sei außerdem, dass der Hospizverein weiter wachse. So konnte sie 15 Neuzugänge im letzten Jahr vermelden. „Damit sind wir jetzt mehr als 80 Menschen, die sich zur Hospizarbeit in Bramsche bekennen.“ war die scheidende Kassenwartin stolz auf die Mitgliederentwicklung.

Hospizcafé

Das Hospizcafé, das an jedem 1. Mittwoch im Monat um 16 Uhr stattfindet, ist gut besuchte Anlaufstelle für alle Interessenten und Besucher, die mehr über den Verein erfahren wollen. Außerdem lädt das Team der Trauerbegleiterinnen zu einem regelmäßigen Trauer-Café ein, das an jedem 1. Dienstag im Monat um 10:30 Uhr ebenfalls im Gemeindeshaus St. Johannis stattfindet. Diese beiden Café werden ehrenamtlich betreut, sind kostenlos und auch nicht zeitlich befristet. „Wer den Weg zu uns findet, kann natürlich sooft kommen, wie er möchte.“ betont Trauerbegleiterin Kerstin Kohne, die mit ihrem Team das Trauercafé betreut.

Wer Interesse hat, sich über den Hospizverein und seine Aktivitäten zu informieren, kann das bereits am 4. April tun. Dann öffnet um 16:00 Uhr wieder das Hospiz-Café im Gemeindehaus St. Johannis. Im Internet ist der Verein mit einer Homepage www.hospizverein-bramsche.de zu finden.


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