Handynummer zur Terminabsprache Bramscher Diakonieshop sucht dringend Spenden

Von Hildegard Wekenborg-Placke

Wer seine Spenden nicht wie diese Bramscherin (rechts) zu Fuß in den Diakonieshop bringen kann, hat es manchmal schwer. Ein jederzeit erreichbares Handy soll jetzt die Terminabsprache erleichtern. Foto: Hildegard Wekenborg-PlackeWer seine Spenden nicht wie diese Bramscherin (rechts) zu Fuß in den Diakonieshop bringen kann, hat es manchmal schwer. Ein jederzeit erreichbares Handy soll jetzt die Terminabsprache erleichtern. Foto: Hildegard Wekenborg-Placke

Bramsche. Der Bramscher Diakonieshop sucht dringend gut erhaltene, gebrauchte Kleidung und Schuhe. Ein Grund für den Nachschubmangel ist wohl die schlechte Erreichbarkeit des Ladens in der Fußgängerzone.

Vor ziemlich genau einem Jahr eröffnete der neue Diakonieladen am Brückenort in einem leer stehenden Geschäft am Brückenort. Die bisherigen Räume im Haus der Kirche wurden für Gruppen gebraucht, besonders weil sie ebenerdig gelegen und barrierefrei waren. Alle Beteiligten freuten sich seinerzeit - das neue Ladenlokal sei viel mehr Boutique als „Kleiderkammer“. Hell, übersichtlich geordnet, mit Anprobe und Sitzgelegenheiten für wartende Begleiter oder einfach nur für ein Schwätzchen zwischendurch. Dass es Probleme mit der Anlieferung geben könnte, ahnte man zwar schon, hielt es aber nicht für so gravierend.

Viel Zeit und Energie investiert

Jetzt, ein Jahr nachdem sie „wahnsinnig viel Zeit und Energie“ (Kirchenkreissozialarbeiterin Natalie Gerdes) in den Umzug gesteckt haben, kämpfen die beiden Shopleiterinnen Nadine Böckenholt und Lea Stahlberg mit großen Nachschubproblemen. „Frische Ware“ kann nur vor den Ladenöffnungszeiten an der Vorderseite des Ladens in der Fußgängerzone. Besonders für Spender, die größere Mengen abgeben wollen oder nicht mehr so gut zu Fuß sind, ist das ein Problem. Früher im Haus der Kirche konnte man direkt vor der Tür parken und auch außerhalb der Öffnungszeiten desx Diakonieshops war eigentlich immer jemand da“, erinnert sich Natalie Gerdes. Dafür „war aber alles immer bis zur Decke gestapelt“, sagt Böckenholt und Möglichkeiten, sich ein bisschen auszutauschen gab es auch nicht. Eben Letzteres findet Gerdes aber besonders wichtig, da es eine Vernetzung von Shop und Beratung fördere und weist darauf hin, dass es auch türkisch-, russisch- und polnische sprechende Mitarbeiterinnen gebe.. „Zu ruhig“, wie Böckenholt findet, soll es im Laden keinesfalls bleiben.

In einer Mischung aus kleinem Jubiläum und Brainstorming suchten deshalb jetzt Gerdes, Böckenholt, Lahrberg, Superintendent Hans Hentschel und einige Ehrenamtliche nach Lösungsmöglichkeiten. Ergebnis der Überlegungen: Über ein immer erreichbares Diakonieshop-Handy soll in Zukunft jeder, der Hilfe bei der Übergabe oder im Notfall auch Abholung braucht, sich mit den Mitarbeitern in Verbindung setzen können. Unter der Nummer 01520-2793634 kann eine Nachricht hinterlassen auf der Mailbox , per Whatsapp oder Facebook. Die Mitarbeiter rufen zwecks Terminvereinbarung für eine Abgabe schnellstmöglich zurückrufen. Die neue Email-Adresse der Diakonie lautet: info@diakonisches-werk-bramsche.de.

Das Team hofft jetzt auf reichliche Resonanz. Besonders „einigermaßen modische“ Frühjahrs- und Sommerbekleidung sind gefragt.