Thriller-Lesung bei Gottlieb Thomas Elbel stellt „Todesmeister“ in Bramsche vor

Von Judith Perez

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In der Bramscher Buchhandlung Gottlieb las Autor Thomas Elbel Szenen aus seinem neuen Thriller „Todesmeister“ vor. Fotos: Judith PerezIn der Bramscher Buchhandlung Gottlieb las Autor Thomas Elbel Szenen aus seinem neuen Thriller „Todesmeister“ vor. Fotos: Judith Perez

Bramsche. Im Rahmen des Bramscher Literaturprojektes „Nimm dir ein Buch“ stellte Autor Thomas Elbel in der Buchhandlung Gottlieb sein neues Buch „Todesmeister“ vor.

Der gebürtige Niedersachse, der an der Osnabrücker Uni „Öffentliches Recht“ lehrt, bringt damit sein viertes Buch und seinen ersten Thriller auf den Markt. „Ich bin quasi zwischen Akten aufgewachsen“, verriet der in Berlin lebende Autor. „Meine Mutter war Strafrichterin, mein Vater Staatsanwalt. Da lag es auf der Hand, dass irgendwann ein Thriller kommen musste“. Der 2017 erschienene Kriminalroman, den es auch als Hörbuch, gelesen von Oliver Brod, gibt, spielt in Berlin.

An der Oberbaumbrücke wird die grausam gefolterte Leiche eines Mädchens angespült. Es handelt sich um die Nichte des Justizsenators und sie scheint nicht das einzige Opfer zu sein, denn im Internet tauchen weitere Videos von Frauen auf. „Ich habe mehrere Sachbücher über amerikanische Serientäter gelesen“, erklärte Ebel in der anschließenden Gesprächsrunde. Der „Todesmeister“ ist der Auftakt einer Thrillerreihe um das dreiköpfige Ermittlerteam um Viktor Puppe. Der Blanvalet-Verlag habe ihm gleich zwei Geschichten abgekauft, klingt der Dozent selbst leicht überrascht, obwohl die zweite noch gar nicht existierte. „Jetzt bin ich aber dran“, so der 51-jährige Autor, der in Berlin angehende Polizisten in Polizeirecht unterrichtete und immer schreibt, wenn er gerade Zeit habe.

Ungewöhnliches Ermittlerteam

Die Besucher verfolgten die Lesung gespannt, manche mit einem Glas Wein in der Hand.

Für seine einstündige, gut besuchte Lesung hatte Elbel drei Szenen ausgesucht, um einen Spannungsbogen zu erzeugen. Nach einer kurzen Pause stand der Autor dann noch für Fragen und Signierungen seiner Bücher zur Verfügung. Veranstalter Michael Gottlieb wollte das Buch nach eigenen Angaben „nur kurz anlesen“, hat es dann aber doch bis zur letzten Seite geprüft und findet das Berliner Ermittlerteam „ungewöhnlich und amüsant“. „Normalerweise haben wir in dieser Reihe ja immer Autoren mit lokalem Bezug. Das war hier nicht ganz gegeben“, so Gottlieb. Aber dadurch, dass er ja an der Uni Osnabrück lehrt, ja doch irgendwie“, so der Buchhändler.


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