„Mein Weg mit Bello“ Bramscher nähert sich mit Film posthum Meller Künstler

Meine Nachrichten

Um das Thema Bramsche Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Den Skulpturenpark in Frankreich besuchte Helmuth Kohn für seinen Film. Foto: Helmuth KohnDen Skulpturenpark in Frankreich besuchte Helmuth Kohn für seinen Film. Foto: Helmuth Kohn

Bramsche. „Mein Weg mit Bello“ heißt ein Film des Bramschers Helmuth Kohn über den Künstler Erich Engelbrecht aus Melle. Am Sonntag, 25. März, ist um 11 Uhr im Bramscher Universum die Uraufführung des ungewöhnlichen Werkes.

Erich Engelbrecht (1928 - 2011) hat ein umfangreiches Werk hinterlassen. Gemälde, Wandteppiche, Grafiken und vor allem Skulpturen hat er hinterlassen. Seit 1961 lebte der gebürtige Bielefelder überwiegend auf einem Bauernhof in Holterdorf bei Melle. Höhepunkt seines Schaffens war von 2001 bis 2009 die Planung und Einrichtung eines Skulpturenparks auf dem Gelände des Château des Fougis in der Sologne Bourbonnaise in Frankreich. Am 21. Juli 2011 starb Engelbrecht im nahegelegnen Vichy. Er wurde in seinem Park beigesetzt.

Der Bramscher Helmuth Kohn, der sich im Ruhestand als Fotograf und Filmemacher in der Region einen Namen gemacht hat, ist eher zufällig, nach der Präsentation eigener Videofilme in Melle, auf diesen Künstler aufmerksam geworden, den er persönlich nie kennengelernt hat. Er machte Aufnahmen in Holterdorf, sprach mit Bekannten und Verwandten und näherte sich so dem Künstler an.

Skulpturenpark

Der Entschluss, daraus ein Filmprojekt zu machen, reifte nach einem Besuch im Skulpturenpark in Frankreich. Die wuchtigen, bis zu 10 Meter hohen Stahlskulpturen mit ihrer ungewöhnlichen, eigenwilligen und unverwechselbaren Formensprache hinterließen bei Kohn nachhaltigen Eindruck. Darüber wuchs eine Verbundenheit, der Kohn mit dem halbdokumentarischen Film Ausdruck verleihen will. So erklärt sich auch der Titel „Mein Weg mit Bello“: Bello ist ein Spitzname, den Vertraute im Umgang mit Erich Engelbrecht benutzten. Die, die ihn gekannt haben, zählen nun auch Kohn dazu, obwohl er selbst den Künstler nicht kannte, sondern nur sein Werk.

Die Filmaufführung beginnt am Sonntag, 25. März um 11 Uhr. Der Eintritt beträgt fünf Euro.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN