Schnelleres Internet Breitbandausbau in Bramsche soll im Frühjahr starten

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Die Arbeiten für den Breitbandausbau sollen in Bramsche voraussichtlich im Frühjahr 2018 starten. Foto: Guido Kirchner/dpaDie Arbeiten für den Breitbandausbau sollen in Bramsche voraussichtlich im Frühjahr 2018 starten. Foto: Guido Kirchner/dpa

Bramsche. Der geplante Breitbandausbau für schnelleres Internet in Bramscher Ortsteilen soll bald beginnen: Start der Arbeiten wird voraussichtlich „im April oder Mai“ sein, hat der städtische Wirtschaftsförderer Klaus Sandhaus angekündigt.

In der gemeinsamen Sitzung der Ortsräte im Kirchspiel Engter stellte Sandhaus die Breitband-Initiative des Landkreises Osnabrück vor, an der sich die Stadt Bramsche finanziell beteiligt. Der Landkreis hat in Aussicht gestellt, Haushalte und Wirtschaftsbetriebe im Kreis mit Glasfaser- bzw. Glasfaserdirekt-Anschlüssen zu erschließen. Ziel dabei ist es, alle Haushalte in einem ersten Schritt mit Bandbreiten von mindestens 50 MBit/s zu versorgen.

„Der Schuh drückt bekanntlich im ländlichen Bereich“, sagte Sandhaus mit Blick auf das Breitbandnetz, schnelles Internet und die Verlegung von Glasfaserkabeln. „Denn es gibt hier ein Marktversagen“, so der Wirtschaftsförderer. Deshalb greife nun die öffentliche Hand in den Prozess ein. Nicht zuletzt auch, weil „ein Schub der Digitalisierung“ die gesamte Gesellschaft erreicht habe und die „Ansprüche an das Netz gewachsen sind“, wie Sandhaus mit dem Hinweis auf immer öfter genutzte Streamingangbote deutlich machte.

Nachdem es zunächst Schwierigkeiten mit den Ausschreibungen gegeben habe, stehe die „Ertüchtigung“ der Kabelverzweiger mit moderneren Leitungen nun kurz bevor, berichtete der städtische Wirtschaftsförderer weiter: „Ich denke, im April oder Mai werden die Arbeiten starten. Wir werden dann auch noch ein gutes Stück in 2019 unterwegs sein“, sagte er. Insbesondere die Bewohner in dicht zusammenhängenden Wohnlagen könnten dann mit einer deutlichen Verbesserung der Internetversorgung rechnen, versprach Sandhaus, der aber auch einschränkte, dass eine gewisse Anzahl an Häusern in Randlagen auch durch diese Initiative nicht erreicht werden könne.


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