Pläne vorgestellt Baubeginn für Seniorenzentrum Engter „so bald wie möglich“

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So wird künftig der Blick von der Bramscher Allee aus auf das Seniorenzentrum in Engter aussehen. Unser Bild zeigt einen Ausschnitt. Grafik: Architekturbüro MutertSo wird künftig der Blick von der Bramscher Allee aus auf das Seniorenzentrum in Engter aussehen. Unser Bild zeigt einen Ausschnitt. Grafik: Architekturbüro Mutert

Engter. Nach längerer Planungsphase soll mit dem Bau eines Seniorenzentrums in Engter möglichst zügig begonnen werden. Das haben die Initiatoren von „Rat und Tat“ bei der gemeinsamen Sitzung der Kirchspiel-Ortsräte in Engter bekräftigt.

Helmut Grote, der das Projekt maßgeblich initiiert und vorangetrieben hat, blickte zunächst auf die bisherige Entwicklung zurück: Vor knapp zwei Jahren habe er im Ortsrat Engter die ersten konkreten Entwürfe für das Seniorenzentrum vorgestellt, das an der Bramscher Allee mit einem Wohn- und einem Pflegebereich verwirklicht werden sollte. in der Folge jedoch sei das Baugebiet Kapshügel III, in dem für das Seniorenzentrum eine Fläche von 5000 Quadratmetern vorgesehen werden sollte, nicht so zügig ausgewiesen worden wie zunächst geplant. Außerdem habe „Rat und Tat“ zwar einen Investor für das Vorhaben gefunden, der Christliche Pflegedienst Bramsche (CPB) sei aber als Betreiber wieder abgesprungen, als er aus dem Bramscher Krankenhaus an die Große Straße umziehen konnte.

Nichtsdestotrotz, so betonte Grote, „haben wir immer an unseren Plänen festgehalten“. Mit einem anderen möglichen Betreiber der Einrichtung sei man nun in sehr guten Gesprächen. „Ich hatte gehofft, Ihnen heute schon einen Namen nennen zu können. Aber ganz so weit ist es noch nicht“, sagte Grote an die Mitglieder der Ortsräte aus Engter, Schleptrup, Kalkriese und Lappenstuhl sowie Evinghausens Ortsvorsteherin Monika Bruning gewandt. Und zu den vielen Besuchern im prall gefüllten Bauernhaus der Waldorfschule Evinghausen sagte Grote, er freue sich über das nach wie vor große Interesse an dem Bauvorhaben. Bei einem Bürgertreff, zu dem „Rat und Tat“ am 19. April 2018 einlädt, solle es weitere Informationen geben.

Bezahlbarer Wohnraum

Die baulichen Planungen stellte Frank Langner vor, der mit seiner Firma Varusfinanz sowie mit seiner Ehefrau Heike Langner, Firma Varus-Immobilien im Osnabrücker Land, die Vermarktung der Wohnungen übernehmen wird. 28 Einheiten sind vorgesehen, in Größen ab rund 50 bis ungefähr 100 Quadratmetern. Langner betonte, es solle bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden, auch deshalb werde man auch vergleichsweise kleine Wohnungen errichten. Der Pflegebereich sei noch nach den Vorstellungen des CPB entworfen worden, es werde deshalb voraussichtlich noch Veränderungen geben.

Langner sagte, eine konkrete Aussage, wann man mit dem Bau beginne, könne noch nicht getroffen werden. Es sei nun möglich, das vorgesehene Grundstück zu erwerben, „dann stellen wir den Bauantrag und es folgen die Ausschreibungen“, blickte Langner auf die nächsten Schritte. All das werde etwas Zeit in Anspruch nehmen. Aber, so versicherte er: „Es wird nicht noch einmal zwei Jahre dauern, bis es losgeht. Wir wollen so bald wie möglich starten.“


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