Englischunterricht einmal anders „Native speaker“ in der Bramscher Hauptschule

Von Holger Schulze

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Selbst eine Parodie von Eminem landete bei der Abschlusspräsentation des Muttersprachler-Projektes auf der Bühne der Hauptschule. Foto: Holger SchulzeSelbst eine Parodie von Eminem landete bei der Abschlusspräsentation des Muttersprachler-Projektes auf der Bühne der Hauptschule. Foto: Holger Schulze

Bramsche. Die Woche vom 5. bis zum 9. März 2018 stand für die Zehntklässler der Hauptschule ganz im Zeichen der Vorbereitung auf ihre mündlichen Abschlussprüfungen in Englisch. Hierfür war es die Schule mit Unterstützung von Förderverein und Edeka Kuhlmann wie in den Vorjahren gelungen, drei „Native Speaker“ für den Unterricht zu gewinnen.

Englische Konversation mit Muttersprachlern in lockerer Atmosphäre stand auf den Stundenplan. Auch Fehler durften gemacht werden, ohne die Note zu beeinflussen. Ohnehin waren die Dozenten eine erfrischende und gechillte Abwechslung im Schulalltag.

„Die Rückmeldungen von Schülern und Dozenten sind allesamt sehr positiv. Die zu Beginn der Woche bestehende Zurückhaltung hat sich bald gelegt und die Schülerinnen und Schüler sind aus sich herausgekommen“, so fasste Englischlehrerin Fabienne Martin am Freitagvormittag vor dem Bühnenprogramm den erfolgreichen Projektverlauf zusammen. Auch von den Dozenten gab es im Anschluss an die Vorstellung ein dickes Lob für den Kenntnisstand der Schüler in der Fremdsprache.

Bühnenprogramm mit drei Blöcken

Für die Aufführung hatten sich die Zehntklässler ein Bühnenprogramm mit drei Blöcken ausgedacht. Zunächst wurde die Fernsehsendung TV total auf die Schippe genommen. Bei „TV brutal“ zu sehen waren ein Eminem, der nicht wirklich singen konnte sowie die Parodie auf den Magier Alexander Straub, dem kein einziger Trick gelang.

Für einen Quizteil hatte sich die zweite Gruppe entschieden. Mal rieten Jungs gegen die Mädels. Dann wieder stellten die Dozenten im Wettbewerb gegen eine Schülermannschaft ihre Allgemeinbildung unter Beweis. Ein selbst gedichteter Rap und Informationen über Heavy Metal, ein an Kniebeugen reiches Gruppenspiel sowie die Vorstellung der Dozenten Eddy, Jess und Daniela in Form eines Ratespiels zu biografischen Details der Muttersprachler beendeten den Mittelteil der Vorstellung.

Im letzten Drittel dann wurde eifrig durch die TV-Kanäle gezappt. Von normalen Nachrichten, über Sportnews und eine Kochshow schaltete die imaginäre Fernbedienung schließlich in eine Talentshow, in der Salsatänzerinnen, Comedians und eine absolut unvorbereitete Band um die Punkte von der Jury wetteiferten.

Insgesamt hatten die Zuschauer einiges zu lachen und die drei Dozenten freuten sich abschließend über die zum Abschied überreichten Präsentkörbe.


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