Kirchenvorstandswahlen 2018 Noch einmal Werbung auf dem Bramscher Marktplatz

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Mit der Urne in der Mitte gibt es zur Marktzeit noch einmal Informationen über die Kirchenvorstandswahlen am 11. März. Foto: Hildegard Wekenborg-PlackeMit der Urne in der Mitte gibt es zur Marktzeit noch einmal Informationen über die Kirchenvorstandswahlen am 11. März. Foto: Hildegard Wekenborg-Placke

Bramsche. .Am 11. März sind 60000 evangelische Christen in den 25 Gemeinden im Kirchenkreis Bramsche aufgerufen, ihre ehrenamtlichen Vertreter in den Gemeinden, die Kirchenvorsteher, zu wählen. Wer kandidiert? Was sind die Beweggründe der „Neuen“? Wie blicken „alte Hasen“ auf ihre Arbeit zurück? Was kann ein Kirchenvorstand überhaupt bewegen? Eine BN-Serie.

Freitagmorgen, 10 Uhr. Es ist voll auf dem Marktplatz, der Wochenmarkt hat viele Besucher in die Innenstadt gelockt. Wie an jedem Freitag. Der Frühling nimmt sich an diesem Morgen noch eine Auszeit. Schon um 8.30 Uhr haben sich ein paar Kirchenvorstandsmitglieder der St. Martinsgemeinde hier getroffen, um zwei Tage vor den Kirchenvorstandswahlen am Sonntag noch einmal die Werbetrommel zu rühren. Mittendrin Kirchenkreiskantorin Eva Gronemann mit dem fahrbaren roten Klavier., das immer bei besonderen Anlässen aus der Tiergarage des Rathauses geholt wird. Laut ist das Piano zu hören, einige Marktbesucher lassen sich von den Klängen anlocken, wollen wissen, warum hier gespielt wird. „Die Kirchenvorstandswahl soll nicht piano, sondern laut und deutlich vor sich gehen“, greift Pastor Arndt-Bernhard Müller, der als sogenannter Springer“ an St. Martin arbeitet, zu einem naheliegenden Wortspiel.

Finger eingefroren

Irgendwann nützen die fingerlosen Handschuhe Eva Gronemanns nichts mehr gegen den empfindlich kalten Wind. „Ich bin einfach eingefroren“, erklärt sie eineinhalb Stunden später, „obwohl mir ein Mann sogar einen heißen Kaffee gebracht hat“. Das mobile Klavier kommt wieder in die Garage. Jetzt funktionieren die Ehrenamtlichen um die stellvertretende KV-Vorsitzende Mareile Niemann-Thomas die Wahlurne zum Info-Tisch um. Flyer werden verteilt, Kunden angesprochen. „Wir wollten uns als Gemeinde einfach der Öffentlichkeit zeigen“, erklärt Kirchenmusikerin Gronemann, die noch einmal auf den Markt zurückgekehrt ist..

Sechs Kirchenvorsteher sind in St. Martin zu wählen, zwölf Kandidaten bewerben sich. „Eine richtige Wahl“, lacht Gronemann. „Aber“, so stellt Mareile Niemann-Thomas, die sich wieder bewirbt, klar, „es wird keine Verlierer geben“. Jeder, der sich engagieren möchte, sei immer herzlich willkommen und wichtig in der Gemeindearbeit.

Zeiten und Orte

In St. Martin ist das Wahllokal im Gemeindehaus von 8 bis 18 Uhr geöffnet (außer zu den Gottesdienstzeiten). Anschließend wird zur Wahlparty eingeladen. In der St. Johanniskirchengemeinde in der Gartenstadt steht das Gemeindehaus von 11 bis 18 Uhr den Wählern zur Stimmabgabe offen. Die Friedenskirche Achmer ruft die Gemeindemitglieder von 11 bis 17 Uhr zur Urne. Ebenfalls von 11 bis 17 Uhr kann In der Christus-Kirchengemeinde Hesepe/ Rieste/Sögeln in Hesepe und Rieste im Gemeindehaus und in Sögeln im Schießstand gewählt werden. Wahlzeit in der St. Johannis-Kirchengemeinde Engter ist von 11 bis 18 Uhr im Gemeindehaus. In Ueffeln können die Stimmen zwischen 8.30 und 18 Uhr in der Bücherei des Gemeindehauses abgegeben werden. Ausgenommen sind die Gottesdienstzeiten.


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