Werkstatt der „City-Offensive“ Wie wird die Bramscher Innenstadt attraktiver?

Von Heiner Beinke

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Ideen zur Innenstadtgestaltung sammelten die Teilnehmer an der Abschlusswerkstatt zur City-Offensive. Foto: Stadt Bramsche/Dorit BarzIdeen zur Innenstadtgestaltung sammelten die Teilnehmer an der Abschlusswerkstatt zur City-Offensive. Foto: Stadt Bramsche/Dorit Barz

Bramsche. Die Aufwertung des Pflasters in der Fußgängerzone sowie eine gemeinsame Außengastronomie der Anlieger des Münsterplatzes sind zwei der Wünsche, die die Teilnehmer an der Abschlusswerkstatt zur City-Offensive Bramsche zusammengetragen haben.

Initiiert von Wirtschaftsförderer Klaus Sandhaus, hatten sich Vertreter des Bramscher Einzelhandels, der Verwaltung, der Immobilieneigentümer sowie unterschiedliche weitere Akteure vom Jugendparlament bis zum Seniorenrat zur „City Offensive“ zusammengefunden. Ihr Ziel: Gemeinsam Ideen entwickeln und in die Tat umsetzen, um die Bramscher Innenstadt zu stärken attraktiver zu machen. Nach vier Werkstattrunden trafen sich die Beteiligten jetzt zur Abschluss-Werkstatt, die wie auch die vorherigen Veranstaltungen von Klaus Mensing vom Hamburger Beratungsbüro Convent Mensing moderiert wurde.

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Viele Wünsche

Als besonders wichtig werteten die Teilnehmer die Erneuerung von Teilbereichen der Pflasterung in der Fußgängerzone, um eine barriereärmere Grundgestaltung zu erzielen. Oft gewünscht wurde auch eine Aufwertung des derzeit eher unschönen Bereichs rund um den Zugang zur Tiefgarage in Marktplatznähe. „Plauderbänke“ als kommunikative Ergänzungen der Möblierung der City standen ebenso hoch im Kurs wie eine gemeinsame Außengastronomie der Anlieger des Münsterplatzes.

Keine Festlegung der Reihenfolge

Allerdings bedeutet die Priorisierung der Maßnahmen nicht automatisch die Festlegung der zeitlichen Reihenfolge der Umsetzung. Diese hänge vielmehr stark davon ab, „wie lange und aufwändig jeweils der konzeptionelle Vorlauf“ sei, so Mensing. Zudem müsse unterschieden werden, welche Ideen als Maßnahmen der öffentlichen Hand zu realisieren seien und welche Maßnahmen vom Einverständnis und Engagement privater Eigentümer abhängig seien.

„Wichtig ist es einfach, dass wir das, was kurzfristig und unkompliziert möglich ist, auch schnell angehen“, betont Klaus Sandhaus. Wie gut ad-hoc-Maßnahmen angenommen werden, zeigte sich in der Adventszeit, als die Idee eines kleinen „Budenzaubers“ auf dem Münsterplatz großen Zuspruch fand.

Vorlauf für große Projekte

Einen längeren Vorlauf und die Zustimmung der Politik brauchen ohnehin die großen Konzepte, die von der „City Offensive“ angestoßen wurden: Das Beleuchtungskonzept für die Innenstadt, ein Konzept für die Neugestaltung des Marktplatzes und seines Umfelds sowie eine Planung für die Erneuerung der Möblierung in der Innenstadt sind Aufgaben, die von Verwaltung und Politik jetzt gemeinsam voranzutreiben sind.


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