Beitrag zur Fairtrade-Kampagne „Bramscher Kaffee“ aus fairem Handel neu auf dem Markt

Von Judith Perez

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Fairen Bio-Kaffee, einen umweltfreundlichen „Kaffee To Go Becher“ und eine neue Bramscher Motivtasse präsentieren Volker Rohmann, Dorit Barz, Karin Bormann und Christiane Wagner (v.l.). Foto: Judith PerezFairen Bio-Kaffee, einen umweltfreundlichen „Kaffee To Go Becher“ und eine neue Bramscher Motivtasse präsentieren Volker Rohmann, Dorit Barz, Karin Bormann und Christiane Wagner (v.l.). Foto: Judith Perez

jup Bramsche. Beim Kaffee sind im Wesentlichen zwei Dinge wichtig. Er sollte gut schmecken und der Preis muss stimmen. Beide Kriterien seien beim neuen „Bramscher Kaffee“, der aus fairem Handel stammt und Bio ist, erfüllt, sagen die Initiatoren der „Fairtrade“-Kampagne in Bramsche. Sie stellten drei neue Produkte vor.

Ab sofort gibt es den Fairtrade Kaffee in einer exklusiven Verpackung, auf der die Stadtsilhouette zu sehen ist, im Weltladen am Brückenort und im Museumsshop des Tuchmacher-Museums zu kaufen. 250 Gramm kosten vier Euro und Siebzig Cent. Bramsche will Fairtrade Stadt werden und muss dazu einige Kriterien erfüllen. Neben dem entsprechenden Ratsbeschluss und der Einsetzung einer Steuerungsgruppe muss eine festgelegte Anzahl von Geschäften und Gastronomiebetrieben mindestens zwei fair gehandelt Produkte anbieten.

Mit und ohne Koffein

Um die beste Kaffeesorte auszuwählen, hatten sich Stadtmarketing und Weltladen zu einem „Probe-Kaffeetrinken“ im Weltladen getroffen. Christiane Wagner vom Stadtmarketing erinnert sich gerne an diesen Termin, bei dem fünf Sorten eines Anbieters zur Auswahl standen. „Die Wahl fiel auf einen Kaffee aus Hundert Prozent Arabica-Bohnen, die von mexikanischen Kleinbauern angebaut werden,“ erklärte Volker Rohmann, Vorsitzender des Vereins Neue Erde, der den Weltladen betreibt.. Auch die entkoffeinierte Sorte, zu erkennen am hellblauen Etikett gegenüber dem roten, schmecke hervorragend, so Wagner. Kollegen falle der Unterschied gar nicht auf, schmunzelt sie.

Nachhaltig handeln

Rohmann, der auch der Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt angehört, betonte, dass es grundsätzlich um ein nachhaltiges Denken und Handeln in der Stadt gehe. Dazu gehöre auch das Thema Müllvermeidung, so der Bramscher Gymnasiallehrer. Um die Flut von Kaffee To Go Bechern aus Pappe mit Kunststoffdeckel einzudämmen, hat die Stadt Bramsche deshalb passend zum „Bramscher Kaffee“ nun einen Thermo-Becher auf den Markt gebracht, der ebenfalls im Weltladen und im Museumsshop zu kaufen ist. Die Pressesprecherin der Stadt, Dorit Barz, betonte: „Uns war wichtig, ein nachhaltiges Produkt in unsere Merchandising-Artikel aufzunehmen, das dem Zeitgeist entspricht und auch gut als Geschenk, zum Beispiel im Rahmen des Städteaustausches eingesetzt werden kann.“ Außerdem sind bereits einige Bäckereien und Cafés bereit, den Thermobecher mit Kaffee für unterwegs zu füllen. Ein Betrieb versprach sogar einen geringeren Preis, da die Kosten für den Pappbecher wegfielen, freute sich Christiane Wagner.

Wer die traditionelle Variante des Kaffee-Trinkens im Sitzen bevorzugt, kann sich über eine neue Motivtasse der Bramscher Künstlerin Karin Bormann freuen. Auf Becher Nummer vier ist die Bramscher Kirchhofstraße zu sehen.


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