Finanzierung durch Crowdfunding Campingplatz Kalkriese will neue Attraktionen schaffen

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Den Spielplatz am Campingplatz Waldwinkel in Kalkriese umgestalten will Betreiber Kai Stickelbroeck. Außerdem soll eine Miniaturgolfanlage errichtet werden. Foto: Björn DieckmannDen Spielplatz am Campingplatz Waldwinkel in Kalkriese umgestalten will Betreiber Kai Stickelbroeck. Außerdem soll eine Miniaturgolfanlage errichtet werden. Foto: Björn Dieckmann

Kalkriese. Am Campingplatz Waldwinkel in Kalkriese soll eine Miniaturgolfanlage entstehen. Außerdem will Betreiber Kai Stickelbroeck den Spielplatz modernisieren. Für die Finanzierung des Vorhabens wählt er einen durchaus ungewöhnlichen Weg.

Die notwendigen Gelder für die Miniaturgolfanlage und den Spielplatz will Waldwinkel-Betreiber Kai Stickelbroeck durch ein „Crowdfunding“ einwerben: Dabei handelt es sich um eine Gruppenfinanzierung, die über das Internet auf dafür spezialisierten Portalen abgewickelt wird. Stickelbroeck stieß bei seinen Recherchen zu dem Thema auf das Portal „Startnext“, das sich selbst als größtes Unternehmen im Crowdfunding-Bereich bezeichnet „und bei dem mögliche Unterstützer am besten angesprochen werden“, wie Stickelbroeck findet.

Denn sein Ziel sei es nicht, so betont er, „einfach den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen – das würde ja sowieso nicht klappen.“ Vielmehr sei es beim Crowdfunding immer ein Geben und Nehmen zwischen Unterstützern und Initiatoren eines Projekts. So können Interessenten für die Waldwinkel-Aktion Beiträge von 25, 55, 50 und 115 Euro zusagen. „Dafür erhalten sie dann sogenannte ‚Dankeschöns‘ in Form von Gutscheinen für den Campingplatz, für ein Kindergeburtstagspaket, eine oder sogar zwei Übernachtungen im Holzfass oder ‚Campingpod‘, die auf unserem Campingplatz stark nachgefragt sind“, erklärt Stickelbroeck.

Namenssponsoring möglich

Für einen Betrag von 2.500 Euro kann ein Sponsor zudem auch Namensgeber des Spielplatzes oder der neuen Miniaturgolfanlage werden für einen Zeitraum von fünf Jahren. „Das kommt sicherlich am ehesten für Firmen aus der Umgebung in Betracht“, schätzt Stickelbrock, der deshalb gezielt Unternehmen ansprechen will.

Er hofft, bis Ende März durch das Crowdfunding 13.000 Euro generieren zu können, bis Mai 2018 insgesamt 20.000 Euro. „Das erste Ziel würde uns schon enorm weiterhelfen, mit Erreichung des zweiten Ziels könnten wir unsere Idealvorstellungen für den Spielplatz umsetzen“, so Stickelbroeck weiter.

Eine Finanzierung des Vorhabens auf anderem Wege wäre schwierig geworden, meint der Campingplatzbetreiber. Denn: „Ich bin Pächter des Platzes, nicht Eigentümer. Bei den üblichen Kreditinstituten wird es dann schwierig.“ Stickelbroeck betont aber, „dass wir unsere Pläne auf jeden Fall umsetzen wollen“, nach Möglichkeit schon zum 1. Mai, „wenn bei uns die Saison richtig startet“, so Stickelbroeck, der das Projekt aber ausdrücklich längst nicht nur für die Gäste des Campingplatzes angehen will: „Wir haben hier sehr viele Besucher aus Bramsche und Umgebung, die den Spielplatz oder den Badesee nutzen. Denen möchten wir gerne ein noch attraktiveres Ausflugsziel bieten, genauso wie auch den Gästen im Restaurant Zum alten Dreschhaus.“

Weitere Infos gibt es im Internetportal von „Startnext“.


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