Tag der offenen Tür an der IGS Schule in Bramsche als Lebensraum zur Persönlichkeitsbildung

Von Holger Schulze

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Die Reaktionen einer „Nicht-Newtonschen-Lösung“ untersuchten im Chemieraum diese vier Jungs. Foto: Holger SchulzeDie Reaktionen einer „Nicht-Newtonschen-Lösung“ untersuchten im Chemieraum diese vier Jungs. Foto: Holger Schulze

Bramsche. Mit vielen Informationen, Mitmachaktionen, Kreativität, Sinneserfahrungen sowie einer Elternberatung durch den Förderverein wartete die IGS bei ihrem Tag der offenen Tür an der Malgartener Straße auf.

Passend zum Schulmotto „Vielfalt verbindet – gemeinsam erfolgreich“ waren Schüler, Lehrer und Schuleltern gleichermaßen aktiv, um die Integrierte Gesamtschule interessierten Eltern mit deren Grundschulkindern vorzustellen.Nach einer musikalischen Eröffnung durch die Jahrgangsstufe sechs – unter der Leitung von Katja Grützner sowie begrüßenden Worten durch den Schulleiter Thomas Behning – wanderten die zahlreichen Besucher durch die Klassenräume, in denen Elemente des normalen Schulunterrichts zu erleben, aber auch grundsätzliche Informationen über das Schulkonzept zu erhalten und eine ganze Anzahl von künstlerischen Aktivitäten zu bestaunen waren.

„Uns ist wichtig, dass die vielleicht zukünftigen Schuleltern Einblicke in die Entwicklungsräume erhalten, die wir hier den Kindern anbieten, in denen sie sich wohlfühlen können sowie ganz professionell gefördert werden, um gerne zu lernen“, erläuterte Behning die Anliegen des Informationsnachmittages: „Wir nehmen in der IGS die Kinder so an, wie sie sind, und wünschen uns eine positive Entwicklung am jeweils individuellen Leistungsmaximum.“

Schulleiter Behning machte deutlich, dass von der IGS „Schule als Lebensraum mit persönlichkeitsbildenden Projekten“ verstanden wird. „Projekte sind bei uns das generelle Kennzeichen – unter Betonung des fachübergreifenden Lernens. Lernen im Zusammenhang ist dabei in weiten Bereichen die große Überschrift“.

Visualisiert und erlebbar gemacht wurde dieses Lernen ohne Notendruck mit einem Potpourri aus dem Schulalltag. Der Fachbereich Kunst hatte mit einer Ausstellung schon einmal das Frühlingserwachen vorweggenommen. Ferner gab es bunte, von Schülerhand hergestellte Masken zu betrachten. Andere Schüler hatten unter der Überschrift „Fantastische Räume“ die in der Geschichte „Sascha und Elisabeth“ vorhandenen Orte der Handlung durch Bastelarbeiten im Schuhkarton konkret sichtbar werden lassen.

An anderer Stelle saßen unterdessen Kinder beim kreativen Nähen an der Maschine. Im Chemieraum wurde mit essbarem „Schleim“ hantiert und die taktile Beschaffenheit einer „Nicht-Newton’schen-Lösung“ untersucht.

Temperamentvolle Trommelrhythmen waren ebenso zu hören, wie der singende Klang der französischen Sprache. Wie sich Englischvokabelkenntnisse am Computer verbessern lassen, machte dagegen die Präsentation des „Digitalen Lernens“ deutlich.

Umfangreich informieren wollte sich unter anderem Jessica Thust am Tag der offenen Tür über die geeignete Schulform sowie deren Profile für ihre Tochter. Für die IGS sprach nach Ansicht der Lappenstuhlerin, „dass es bis zur achten Klasse keine Noten und keinen Druck gibt“. Ein weiteres Kriterium war für Jessica Thust, dass bei der Ausrüstung der Schule alles auf dem neuesten Stand sei.

Vor allem aber war es aber auch von ihrer Tochter geäußerte Wunsch, einen Platz in der IGS zu erhalten.


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