Alte Brücke marode Bramscher Schevenbrücke wird erneuert

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Für einen möglichen Neubau der Schevenbrücke werden Planungskosten im Haushalt vorgesehen. Das hat der Stadtrat mehrheitlich entschieden. Foto: Heiner BeinkeFür einen möglichen Neubau der Schevenbrücke werden Planungskosten im Haushalt vorgesehen. Das hat der Stadtrat mehrheitlich entschieden. Foto: Heiner Beinke

Bramsche. Die Schevenbrücke in Bramsche wird ersetzt. Im Haushalt der Stadt für 2018 sind 25.000 Euro für Planungskosten eingesetzt. Weitere 225.000 Euro für eine neue Verbindung über die Hase zwischen Krankenhaus und Stadtwerke folgen im Haushalt 2019.

Das letzte Wort in der Angelegenheit hatte der Stadtrat. Dort stellten die Grünen den Antrag, den Ansatz für Planungskosten zu streichen. Der Neubau sei zu teuer, in wenigen Metern Entfernung stehe mit der Brücke der Marktstraße eine Alternative zur Verfügung. Sollte die Schevenbrücke aus Holz tatsächlich baufällig sein, müsse sie eben vorerst einfach gesperrt werden, meinte Marius Thye. Auch Teile der CDU freundeten sich mit dieser Position an. Die deutliche Mehrheit des Rates mit SPD, FDP und Linken votierte für die Aufnahme der Planungskosten und der Baukosten im Folgejahr.

Schon im Ortsrat war kontrovers über die Brücke diskutiert worden, bei deren Bau zumindest zum Teil tropisches Bongossiholz verarbeitet worden ist. Trotzdem ist die Holzkonstruktion nach knapp 30 Jahren nach Meinung der Statiker abgängig.

Einen ganz pragmatischen Grund für den Neubau nannte der SPD-Fraktionsvorsitzende Oliver Neils: Unter der Brücke verlaufe eine Gasleitung zur Gartenstadt. Die unter den Fluss zu verlegen werde viel zu teuer. „Eine schöne Brücke, die dauerhaft hält und die Gasleitung aufnimmt“ sei deshalb das erklärte Ziel. 


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