Termin mit Wasserverband Chlor im Trinkwasser bleibt Thema in Engter

Von Heiner Beinke

Der Chlorgeruch des Trinkwassers beunruhigt Kunden des Wasserverbandes Bersenbrück in Engter. Archiv-Foto: Johannes KapitzaDer Chlorgeruch des Trinkwassers beunruhigt Kunden des Wasserverbandes Bersenbrück in Engter. Archiv-Foto: Johannes Kapitza

Bramsche. Das Thema Chlorung des Trinkwassers in Engter wird den Ortsrat Engter weiter beschäftigen. Bürgermeister Heiner Pahlmann berichtete im Stadtrat, Erik Schaffert als Geschäftsführer des Wasserverbandes Bersenbrück habe zugesagt, zu einer der nächsten Sitzungen des Ortsrates zu kommen.

Pahlmann berichtete, die in Engter gesammelten Unterschriften seien dem Wasserverband bereits übergeben worden. Dabei sei mit dem Geschäftsführer über die Chlorung des Trinkwassers bereits „ausführlich diskutiert“ worden. Der Chlorzusatz sei insbesondere im Winterhalbjahr notwendig, aber nicht gesundheitsgefährdend, zitierte Pahlmann den Geschäftsführer. Die als Alternative gewünschte Lieferung des Trinkwassers durch die Stadtwerke Bramsche sei schon rein technisch „nicht so ohne Weiteres möglich“ .

„Alarmierend“

Das war für Dieter Sieksmeyer dann doch etwas dürftig. Er fand die Chlorung des Trinkwassers „sehr alarmierend“ und vermutete eine Keimbelastung als Ursache für diese Maßnahme. „Ich kann schon nachvollziehen, dass die Engteraner besorgt sind“, meinte der Ratsherr der Grünen.

Die Stadt solle deshalb doch über andere Möglichkeiten der Trinkwasserversorgung nachdenken. Denn das Bramscher Trinkwasser sei eindeutig „von höherer Qualität“. Eines stand für ihn fest: „So, wie es ist, kann es nicht bleibe.“

„Das Wasser in Engter ist in keinster Weise keimbelastet“, widersprach CDU-Ratsherr Ernst-August-Rothert, der auch im Vorstand des Wasserverbandes ist.