Veränderungssperre beschlossen Bramscher Stadtrat gegen weitere Windräder

Von Heiner Beinke

Eine Veränderungssperre hat der Stadtrat für den Windpark Balkum-Hesepe erlassen. Archivfoto: Björn DieckmannEine Veränderungssperre hat der Stadtrat für den Windpark Balkum-Hesepe erlassen. Archivfoto: Björn Dieckmann

Bramsche. Gegen die Stimmen der Grünen hat der Bramscher Stadtrat eine Veränderungssperre für den Windpark Balkum-Hesepe erlassen. Damit ist der Bau von Windenergieanlagen mit mehr als 150 Metern Höhe in diesem Bereich ausgeschlossen. Praktisch bedeutet es, dass hier keine neuen Anlagen entstehen werden.

Alle interessierten Investoren wollten aus Gründen der Wirtschaftlichkeit eine Höhe von 200 Metern, erläuterte Dieter Sieksmeyer als Fraktionsvorsitzender der Grünen. Wenn der Rat jetzt eine Veränderungssperre für diesen Bebauungsplan entlasse, dann komme eine Millioneninvestition in vier neue Windräder nicht zum Zuge, warnte Sieksmeyer. Dies seien Investitionen, die nicht ein Euro städtisches Geld erfordern, meinte der Fraktionsvorsitzende, der die Ungleichbehandlung im Vergleich zu den anderen Windparks bemängelte, in denen es höhere Windräder gebe.

„Jetzt ist Schluss“

Mit den Worten „jetzt ist Schluss“ bekräftigte Oliver Neils das Nein seiner SPD-Fraktion. Bramsche habe seinen Anteil an der Energiewende mehr als erfüllt und werde „keine weitere Verschandelung der Landschaft“ hinnehmen. „Jetzt sind erst einmal andere dran“, ergänzte der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Quebbemann.