Stadtrat billigt Stellenplan Bramsche: Ehrenamtskoordination nicht mehr befristet

Von Heiner Beinke

Das Flickencafé gehört zu den Initiativen, die von der aktuellen Ehrenamtskoordinatorin Maria Stuckenberg (4.v.l.) begleitet wird. Archivfoto: Hildegard Wekenborg-PlackeDas Flickencafé gehört zu den Initiativen, die von der aktuellen Ehrenamtskoordinatorin Maria Stuckenberg (4.v.l.) begleitet wird. Archivfoto: Hildegard Wekenborg-Placke

Bramsche. Die Befristung der Teilzeitstelle für Ehrenamtskoordination in Bramsche entfällt. Einen entsprechenden Antrag der SPD-Fraktion hat der Stadtrat gebilligt. Hier wie auch bei der anschließenden Verabschiedung des Stellenplanes votierte die CDU dagegen.

Marius Thye (Grüne hatte sich enthalten, die anderen Grünen Ratsmitglieder wie auch die der Linken hatten dem Antrag ebenfalls zugestimmt. SPD-Ratsfrau Anke Hennig zeigte sich darüber „überaus erleichtert“. Bramsche habe nun eine „einmalige Chance“ zur Vernetzung verschiedener Ehrenamtsbereiche. Kritikern scheine „nicht ansatzweise klar zu sein“, welche Bedeutung hauptamtliche Unterstützung für ehrenamtlich Tätige habe. Nicht umsonst habe der Landkreis dieses Projekt drei Jahre lang gefördert.

„Was genau soll denn da gemacht werden?“, fragte dagegen der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Quebbemann. Er erinnerte daran, dass die Stelle zur Zeit der Flüchtlingskrise geschaffen worden sei, um die verschiedenen Aktivitäten Ehrenamtlicher in der Betreuung zu koordinieren. Diese Aufgabe falle nun weg und der Haushalt werde mit neuen, dauerhaften Personalkosten belastet.

Quebbemann betonte, die Ablehnung habe nichts mit de Arbeit der aktuellen Stelleninhaberin Maria Stuckenberg zu tun. Zuvor hatten die Sieskmeyer(Grüne) und Jan Beinke (FDP) kritisiert, dass in der Debatte immer wieder Person und Position vermischt würden.