Neubau als Lückenschluss „Parkside“-Lofts entstehen an Bramscher Bahnhofstraße

Von Heiner Beinke


Bramsche. Nachverdichtung auf gehobenen Niveau: An der Bramscher Bahnhofstraße entsteht zwischen der Villa Sanders und der Alten Molkerei mit dem „Parkside“-Apartmenthaus ein Neubau mit vier attraktiven Lofts und einem Penthouse. Geplant hat es das Architekturbüro von Axel Mutert, die Vermarktung übernimmt die Volksbank Bramgau-Wittlage.

Jahrelang hat Axel Mutert von seinem Büro in der Alten Molkerei auf das große, weitgehend ungenutzte Grundstück zwischen diesem Haus und der altehrwürdigen Villa Sanders geschaut. Seit 2016 ist er auch Eigentümer dieser Immobilie und hat sich Gedanken gemacht, wie der Raum dazwischen genutzt werden kann. „Das ist doch eine vorzügliche Lage. Mitten in der Innenstadt und doch recht ruhig, mit einem tollen, unverbaubaren Blick auf die Martinskirche“, schwärmt der Architekt.

Viele Gespräche

In Gesprächen mit Nachbarn, an deren Haus das Gebäude angrenzt, und der Stadt, die eine Zufahrt über den Parkplatz Im Breuel ermöglichen musste, verfestigte sich die Idee. Erst nach einem Gespräch mit der Volksbank Bramgau-Wittlage, die sich sehr interessiert zeigte und die Vermarktung übernehmen wird, entwickelte sich ein konkretes Vorhaben.

„Sehr spannend“ fand Mutert die intensive Planungszeit, in der auch die Denkmalspflege beteiligt wurde und „Ängste und Befindlichkeiten“ der Nachbarn aufgenommen wurden. Der Neubau wird in der Straßenfront der Bahnhofstraße etwas zurücktreten, um Raum genug für die prächtige Blutbuche zu lassen.

Markantes Treppenhaus

Ein markantes gläsernes Treppenhaus prägt die Fassade zur Bahnhofstraße. In beiden Geschossen gibt es je zwei großzügige Wohnungen (87 und 100 Quadratmeter) auf der östlichen und der westlichen Seite. Alle Wohnungen haben eine großzügige Fensterfront Richtung Süden, zum Parkplatz Im Breuel hin. Eine parkähnliche Fläche mit Stellplätzen für Pkw, zum Teil unter dem Neubau, sorgt hier für den nötigen Abstand. Über allem thront das 184 Quadratmeter große Penthouse.

Energieeffizienz

Bautechnisch verspricht Mutert höchsten Standard: Es entsteht ein KfW 40-Effizienzhaus wie am Meyerhofeck, das als Zukunftsstandard gilt. Baubeginn soll nach dem Ende der Forstperiode im März sein.