34:31-Erfolg in Wagenfeld Bramscher Handballer kämpfen sich zum Pflichtsieg

Julian Göcke (mit Ball) steuerte sechs der 34 TuS-Tore bei. Archivfoto: FrankenbergJulian Göcke (mit Ball) steuerte sechs der 34 TuS-Tore bei. Archivfoto: Frankenberg

Bramsche. Eine nur passable Leistung hat für die Landesliga-Handballer des TuS Bramsche zum Sieg gereicht. Bei der HSG Wagenfeld/Wetschen gewannen die Hasestädter mit 34:31.

Ohne die erkrankten Hendrik Buttke, Marcel Golchert sowie den studienbedingt verhinderten Christian Bergmann mussten die Bramscher Handballer die Auswärtsreise kurzfristig mit weniger Leuten als geplant antreten. Dort brauchten sie eine Weile, um in der Partie anzukommen. In der Abwehr agierte man zu langsam und war auch nicht konsequent genug. So gingen die Hausherren zunächst mit 4:2 in Führung.

Gute Offensivleistung

Anschließend zahlte sich die Offensivqualität der Hasestädter aus. Zwar leisteten sich die TuS-Akteure auch hier einige Fehlwürfe, doch im Gegensatz zur Defensive erreichte man vorn zumindest annähernd die Normalform.

Nach dem Ausgleich (4:4) entwickelte sich ein dementsprechend enges Spiel, da auch die Bramscher Torleute weniger Bälle als gewohnt parierten. Mit einem knappen Vorsprung für den TuS (17:15) gingen beide Teams in die Pause.

Im zweiten Durchgang dauerte es dann ausgeglichene fünf Minuten, bis sich die Hasestädter einen leichten Vorsprung herausspielten und diese bis zum Ende verteidigten. Dabei kam ihnen zugute, dass ihre Keeper zum Schluss hin wieder ihre gewohnte Form erreichten und die entscheidenden Würfe abwehren konnten. Dadurch reichte es letztendlich zu einem 31:34-Auswärtssieg für die Bramscher.

Spielertrainer Christoph Müller resümierte anschließend offen: „Das war kein gutes Spiel von uns. Ich hätte heute gerne etwas für das Torverhältnis getan, aber wichtig sind erst einmal die Punkte. Das müssen wir jetzt abhaken und uns nächste Woche steigern.“

Für den TuS Bramsche spielten: Alexander Brockmeyer (8 Tore), Marc Clausing (6), Julian Göcke (6), Linus Kruse (5), Kai Gellermann (4), Christoph Müller (3), Joshua Friese (2), Marko Klein Helmkamp, Jonas Landwehr sowie Massimo Franz und Kai Golchert (TW).