Immer wieder freitags Vom Bramscher Wochenmarkt direkt in den Frühlingsgarten

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>Einen Hauch von Frühling präsentiert Blumenverkäuferin Karin Grajetzky auf dem Bramscher Markt. Schachbrettblumen, Narzissen und Perlhyazinthen können  durchaus schon ins Freie gepflanzt werden. Foto: Hildegard Wekenborg-Placke>Einen Hauch von Frühling präsentiert Blumenverkäuferin Karin Grajetzky auf dem Bramscher Markt. Schachbrettblumen, Narzissen und Perlhyazinthen können durchaus schon ins Freie gepflanzt werden. Foto: Hildegard Wekenborg-Placke

Bramsche. Die Sonne lacht und macht Lust auf ein bisschen Farbe und Frühling. Auf dem Marktplatz leuchten die Frühlingsblumen. Können sie auch dem heimischen Garten ein paar Farbtupfer bescheren oder muss der Gartenfreund noch Angst vor Schnee und Nachtfrost haben?

„Bei den Zwiebeln ist das gar kein Problem“, sagt Martina Vogt vom Blumenhof Gröne. Weiße und blau-violette Schachbrettblumen warten auf Kunden. Narzissen der verschiedensten Sorten und Farben strahlen mit der Sonne um die Wette. Blaue Perlhyazinthen strecken ihre Blüten aus der Erde. Mit den Tulpen dauert es noch ein wenig, aber in ein paar Wochen dürften sie den Frühlingsgarten mit bunten Farbklecksen versehen.

Viele Kunden kaufen die Frühlingsblumen, um sich damit die Wohnstuben zu verschönern. „Sicher, das geht auch“, meint die gelernte Gärtnerin Martina Vogt. Schließlich verfügt nicht jeder über Garten oder Terrasse. Allerdings verblühen Narzisse und Co im Warmen schneller. Wegwerfen muss man die Zwiebeln nach dem Verblühen allerdings nicht. Mit Erde abgedeckt oder eingepflanzt , können sie durchaus im nächsten Jahr wieder ihre Käufer erfreuen.

Mit ihrem Angebot sorgen die Blumenhändler auf dem Markt dafür, dass auch die nicht auf blühenden Gartenschmuck verzichten müssen, die im Herbst versäumt haben, Blumenzwiebeln zu setzen. Bei den derzeitigen winterlichen Tem,peraturen „einfach so weit in den Boden, wie es der Frost zulässt“, rät Martina Vogt. „Wenn die Blüten noch im Knospenstadium sind, kann es ein paar Tage länger dauern, bis sie aufgehen“. Aber das ist auch das einzige Problem.

Mehr Vorsicht ist dagegen bei einer anderen klassischen Frühlingsblume, der Primel, geboten. Nur die Staudenformen sind winterhart. Die Übrigen vertragen vielleicht den Aufenthalt im Freien in einem Topf an einer geschützten Stelle. Nachts oder bei frostigen Temperaturen sollte man sie aber abdecken oder am besten den Topf samt Blumenschmuck ins Haus holen.


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