Zustimmung aus der Politik Bramsche: Aldi-Erweiterung nimmt nächste Hürde

Von Heiner Beinke

Abgerissen und in neuer Ausrichtung neu gebaut werden sollen Aldi und Posten-Börse an der Straßenkreuzung Osnabrücker-/ Engter Straße. Foto: Heiner BeinkeAbgerissen und in neuer Ausrichtung neu gebaut werden sollen Aldi und Posten-Börse an der Straßenkreuzung Osnabrücker-/ Engter Straße. Foto: Heiner Beinke

Bramsche. Die Pläne für die Erweiterung des Aldi-Marktes und der Posten-Börse an der Osnabrücker Straße in Bramsche haben erwartungsgemäß die nächste Hürde genommen: Der Ortsrat Bramsche und der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt haben der Planung zugestimmt.

Den Auslegungsbeschluss für die erforderlichen Änderungen im Flächennutzungsplan der Stadt und im Bebauungsplan Nr. 114 „Zwischen Hafenstraße und Osnabrücker Straße“ haben beide Gremien einstimmig gebilligt. Die Pläne werden nun öffentlich ausgelegt, damit Jedermann sie einsehen und gegebenenfalls Einwendungen dazu erheben kann.

Baudirektor Hartmut Greife erläuterte im Ortsrat, dass nach der Verlegung der beiden Märkte, die die Plätze tauschen und in ihrer Ausrichtung gedreht werden, nicht mehr genügend Platz für den jetzigen Wendehammer an der Straße Meyers Tannen bleibe. Die Straße werde deshalb weitergeführt und direkt an die B218 angebunden. Zu diesem Straßenausbau werde es einen städtebaulichen Vertrag geben. Auf Nachfrage wies Greife darauf hin, dass unter raumordnerischen Gesichtspunkten die Erweiterung dieser bestehenden Märkte weniger problematisch gesehen werde als die Schaffung eines neuen Standortes für den Penny-Markt an der Engter Straße.

Die ganze Planung sei ja ziemlich aufwendig und wohl auch teuer, merkte Ilka-Marlen Holtgrave (Grüne) an. Sie wollte wissen, wer denn das bezahle. Greife konnte sie beruhigen: Der Verursacher der Planung, also der Investor, müsse dafür auch aufkommen. Im Fachausschuss wurden die Pläne ohne Diskussion und Erläuterung gebilligt.