Ausschuss lehnt Vorschlag ab Kein Geld für Gutachten zum Bramscher Betriebshof

Von Heiner Beinke

Der Betriebshof hilft an vielen Stellen, zum Beispiel beim Aufbau der Weihnachtsmärkte. Die Pflege städtischer Beete und der Winterdienst sind weitere Aufgaben. Foto: Judith PerezDer Betriebshof hilft an vielen Stellen, zum Beispiel beim Aufbau der Weihnachtsmärkte. Die Pflege städtischer Beete und der Winterdienst sind weitere Aufgaben. Foto: Judith Perez

Bramsche. Sehr kontrovers wurden die verschiedenen Ansätze im Bramscher Haushalt 2018 in den verschiedenen Gremien diskutiert. Im Finanzausschuss waren sich in einer Frage alle Parteien einig: Das Organisationsgutachten für den Betriebshof ist überflüssig. Die dafür vorgesehenen 90000 Euro können gestrichen werden.

„Sehr schade“ fand das Udo Müller , in der Verwaltung zuständig für Personalfragen. „Es brennt dort immer, wir sind immer auf der Kante“, beschrieb er die knappe Personalsituation in diesem Bereich. Die Struktur dieses Bereiches der Verwaltung sei Anfang der 90er Jahre das letzte Mal untersucht worden. Von einem erneuten Gutachten versprach sich Müller Vorschläge, wie der Betriebshof für die Zukunft ausgerichtet werden könnte. „Wir wollten nicht einfach nur neue Stellen fordern“, bergündete er dieses Vorgehen.

Unterschiede in der Politik

Die Ausschussmitglieder überzeugte er damit nicht, wobei schon große Unterschiede deutlich wurden. „Lasst uns das mal ein Jahr schieben und sehen, wie nächstes Jahr die Haushaltslage ist“,. ließ Ute Johanns für die SPD grundsätzlich Bereitschaft erkennen, etwas zu unternehmen. Andreas Quebbemann betonte für die CDU ein kategorisches Nein. Ein Gutachten zur Überprüfung der Struktur sei nicht erforderlich, weil dies eine Führungsaufgabe sei: „Ich erwarte, dass das permanent überprüft wird“.