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Spurensuche blieb vergeblich Bramsche: Öl auf der Hase hält Feuerwehr auf Trab

Von Heiner Beinke

Ihr Schlauchboot musste die Feuerwehr Epe auf die Hase bringen, um die Ölsperre ausbringen und nach dem Verursacher zu suchen. Foto: Heiner BeinkeIhr Schlauchboot musste die Feuerwehr Epe auf die Hase bringen, um die Ölsperre ausbringen und nach dem Verursacher zu suchen. Foto: Heiner Beinke

Sögeln/Bramsche. Eine Ölspur auf der Hase hat am Dienstag die Bramscher Feuerwehr auf Trab gehalten. Schwierig gestaltete sich zunächst die Suche nach der Quelle beziehungsweise dem Verursacher. Am Ende gab es nur eine Vermutung zur Ursache.

In Sögeln an der Hohe-Haar-Brücke über den Alfsee-Zuleiter hatten aufmerksame Hundehalter massiven Ölgeruch bemerkt. Sie entdeckten den Ölfilm auf dem Wasser und verständigten die Feuerwehr. Auch die Polizei wurde hinzugezogen. Die Stelle, an der das Öl ins Wasser gelangte, konnten die Feuerwehrmänner nicht entdecken. „ Hier am Zuleiter ist nichts“, stellten sie fest. Ihre Kameraden aus Epe, die über ein Schlauchboot verfügen, waren bereits alarmiert.

Dieses Schlauchboot wurde dann am Verteilerbauwerk eingesetzt, weil inzwischen klar war, dass die Ursache der Verunreinigung weiter flussabwärts liegen musste. Doch auch hier fand sich nach Angaben der Polizei auf Bramscher Gebiet nichts. Auch der Schwimmbagger am Hasesee konnte ausgeschlossen werden: Erstens war er seit Tagen nicht in Betrieb, zweitens wird er elektrisch betrieben. Nach einem Ortstermin mit einem Vertreter der Unteren Wasserbehörde konnte die Feuerwehr schließlich abrücken, weil die Ölspur nur noch sehr dünn war.