Lesung am 20. Februar 2018 Autorinnen und Kleider im Bramscher Tuchmacher-Museum

Margaret Atwood erhielt 2017 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Unter anderem aus ihren Erzählungen hat Annette Hülsenbeck ihr Buch „Die Kleider meines Lebens“ zusammengestellt, das im Tuchmacher-Museum vorgestellt wird. Foto: Arne Dedert/ dpaMargaret Atwood erhielt 2017 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Unter anderem aus ihren Erzählungen hat Annette Hülsenbeck ihr Buch „Die Kleider meines Lebens“ zusammengestellt, das im Tuchmacher-Museum vorgestellt wird. Foto: Arne Dedert/ dpa

Bramsche. Erzählungen von Margaret Atwood bis Virginia Wolf enthält die Sammlung „Die Kleider meines Lebens“ der Osnabrücker Textil- und Bekleidungswissenschaftlerin Annette Hülsenbeck. Das Buch wird am.Dienstag, 20. Februar 2018, 19 Uhr im Tuchmacher-Museum vorgestellt.

Kleider mit ihrem Außen- und Innenleben üben auf viele Schriftstellerinnen eine besondere Faszination aus.. Am Dienstag um 19 Uhr liest die Schauspielerin Babette Winter aus der Anthologie und Annette Hülsenbeck selbst lädt das Publikum zu einem Gespräch ein über das, was Kleider aus uns machen. Der Eintritt zu der Veranstaltung im Tuchmacher-Museum Bramsche kostet 5 Euro.

„Wenn ich von meinen Kleidern schreibe, schreibe ich von meinem Leben“, definiert Annette Hülsenbeck den Stellenwert von Kleidern in den von ihr ausgewählten Texten. Für die Dozentin der Universität Osnabrück besitzen Kleider ein Eigenleben: „Kleider sind gefüttert mit Wünschen, Erinnerungen und Befindlichkeiten, scheinen vieles zu verhüllen, aber sie verraten auch viel. Endlich das passende Kleid finden, sich verkleiden und jemand anders sein: männlich, weiblich, verwegen, schön. Kleidung ist für mich Versteck oder expressiver Ausdruck.“

Annette Hülsenbeck ist wie Margaret Atwood, Alice Munro oder Virigina Wolf der Magie der Kleider erlegen. Ausgehend von den Erzählungen dieser berühmten Autorinnen lädt sie das Publikum zu einem gemeinsamen Gespräch ein: „Mich interessiert der Austausch mit den Zuhörerinnen und Zuhörer darüber, was Kleidung für sie bedeutet“, sagt die Wissenschaftlerin.