Literaturprojekt 2018 Zum 15. Mal „Nimm dir ein Buch“ in Bramsche

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Freuen sich auf die Neuauflage von „Nimm dir ein Buch“: Elke Gottlieb, Günter Nannen, Marianne Pinke-Zimmermann und Anne Mailänder; in ihrer Mitte die „Geld-Lotte“ vor der Bramscher Filiale des Sponsors Kreissparkasse Bersenbrück. Foto: Hildegard Wekenborg-PlackeFreuen sich auf die Neuauflage von „Nimm dir ein Buch“: Elke Gottlieb, Günter Nannen, Marianne Pinke-Zimmermann und Anne Mailänder; in ihrer Mitte die „Geld-Lotte“ vor der Bramscher Filiale des Sponsors Kreissparkasse Bersenbrück. Foto: Hildegard Wekenborg-Placke

Bramsche. Bereits zum 15. Mal heißt es in Bramsche im Jahr 2018 „Nimm dir ein Buch“. Am Donnerstag, 8. Februar wurde das Programm vorgestellt, das neben klassischen Lesungen und bewährten Mitmachangeboten für Kinder auch literarische Spaziergänge und integrative Projekte enthält.

Das Literaturprojekt beginnt am 3. und 4. März, 10 bis 15 Uhr mit der Bücherbörse der Heilpädagogischen Hilfe in der Tagesstätte für Menschen mit psychischen Erkrankungen in der Villa am Brückenort. Das Angebot reicht von Krimis über Thriller und Romane bis zu Kinderbüchern und antiquarischen Schätzchen. Außerdem findet sich hier Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen über die Arbeit in der Tagesstätte informieren.

Weiter geht es am 13. März von 18 bis 20 Uhr mit einem Lesespaziergang durch Bramsche, vom Tuchmacher-Museum zur Tagesstätte der HpH, von dort zum Eine-Welt-Laden am Brückenort und weiter zur Stadtbücherei. „Wir wollen den Menschen die Orte in ihrer Stadt nahebringen - und natürlich wird dabei vorgelesen““, sagte Marianne Pinke-Zimmermann vom Veranstalter Universum e.V..

Kochen mit den Landfrauen

Auf „vielfachen Wunsch“ (Pinke-Zimmermann) ist wieder ein Koch-Event mit den Bramscher Landfrauen im Programm. Am 14. März kochen und brutzeln die Landfrauen von 18.30 bis 21.30 Uhr nach Rezepten aus dem Bersenbrücker Landkochbuch - und selbstverständlich wird zum Schluss gemeinsam gegessen.

Alle Jahre wieder heißt es bei „Nimm dir ein Buch“ wieder „Im Buchladen nach Ladenschluss“. Fans wissen es schon: Am 17. März wird von 15 bis 18 Uhr unter Anleitung von Olli Borg ein Film gedreht. Was machen die Bücher nach Ladenschluss? Treffen sie sich, um Blödsinn zu machen? Feiern sie nachts eine Party? Der Fantasie der jungen Teilnehmer sind keine Grenzen gesetzt.

Wieder in Zusammenarbeit mit der HpH, dieses Mal allerdings in der Kunstwerkstatt im Bramscher Bahnhof, können Kinder am 20. März ihr eigenes Bilderbuch gestalten. Die Mitarbeiter der Kunstwerkstatt unterstützen sie dabei.

Regional und „ganz schön heftig“ (Pinke-Zimmermann) wird es am 26. März beim Osnabrücker Kriminalfilm „Dadort - eine harte Nuss“ von Roman Partikewitsch,, der um 20 Uhr im Filmtheater Universum gezeigt wird. Die Story um den Mord an einem in Osnabrück bekannten Schlagersänger wurde zum größten Teil in Osnabrück gedreht. „Es ist schon etwas Besonderes, wenn man so viele Orte wiedererkennt“, meinte Büchereileiter Günter Nannen bei der Vorstellung des Literaturprojektes.

Aus seinem Roman „Der Todesmeister“ liest am 21. März der in Berlin lebende und in Osnabrück lehrende Jura-Dozent Thomas Elbel. Im Mittelpunkt steht eine grausame Mordserie an jungen Mädchen.

Polizeigeschichten bei der Polizei

Zu einer Polizeigeschichte mit dem Titel „Ein Fall für zwei Freunde“ sind Mädchen und Jungen von sieben bis elf Jahren am 14. April ins Polizeikommissariat Bramsche eingeladen. Kontaktbeamter Ralf Bergander führt durchs Haus, erklärt die Polizeiautos, Kleidung und Ausrüstung der Polizisten.

Nochnicht im Flyer zu finden, weil nachträglich ins Programm aufgenommen, ist eine Lesung Jörg Pfennigschmidt und Jonas Reif aus ihrem leicht ironischen Gartenratgeber „Hier wächst nichts“ in der Buchhandlung am Münsterplatz.:Termin: 5. April, 19 Uhr.

Bei der Lesenacht in der Stadtbücherei nimmt der Kölner Autor Stephan M. Meyer Kinder von 8 bis zwölf Jahren am 6. bis 7. April mit auf eine abenteuerliche Fahrt im Zeppelin nach New York, die bekanntermaßen in einer Katastrophe endete. Die wahre Geschichte wird erzählt aus der Perspektive des 14jährigen Kabinenjungen Werner Franz.

Am 9. April lädt der Frauentreff Bramsche unter dem Motto „Märchenhaft durch die Literatur“ um 20 Uhr zu einem Vorleseabend in den Kindertreff Meyerei ein. Thematisch passen sich die Texte an das Jahresthema „Hinterher“ des Frauentreffs an.

Aktiv werden können die Leseratten dann wieder am 11. April in Engter, wo um 18.30 Uhr ein Lesespaziergang stattfindet. Vorgelesen wird unter anderem In der Kulturwerkstatt, der Ergotherapiepraxis an der Venner Straße, dem Pfarrhaus und im Kosmetikstudio Strubbe.

An die ganz Kleinen ab drei Jahren wendet sich am, 13. April das Theater Fadenschein mit dem Stück „Jakobs Zauberhut“, einer Geschichte vom Helfenwollen und „Nicht-helfen-können, von Affen, Schlangen, Bären und einer Biene, die keine Blumen mehr findet.

Deutsch und Plattdeutsch

Die etwas Größeren (ab 10 Jahre) können am 14. April von 14 bis 17.30 Uhr ihre Fähigzeiten im Comic- und Manga-Zeichnen in der Alten Webschule perfektionieren. Ulrike Kohn und ihr „Spielteam in Rot“ laden am 18. April um 16.30 Uhr wieder zum japanischen Erzähltheater Kamishibai ein. Diesmal haben sie sich das Märchen von „Frau Holle“ ausgesucht. Vorgetragen wird traditionell „zweisprachig“, allerdings nicht wie in den Vorjahren auf Deutsch und Niederländisch oder Deutsch und Russisch, sondern auf Deutsch und Plattdeutsch.

Am 19. April steht in der Kunstwerkstatt der HpH im Bramscher Bahnhof das Basteln von Lesezeichenbüchern auf dem Plan. Neu im Literaturprojekt ist das Lesecafé am 20. April in der Alten Webschule. Bei Kaffee und Kuchen können die Besucher zwei Bramscher Autoren zuhören. Cornelia Glindkamp ist bekannt beworden über ihre Texte für die NDR-Sendereihe „Zwischen Himmel und Erde“. Dieter Przygode liest aus seinem Buch „Von Bramsche nach Buenos Aires“ über das Schicksal der jüdischen Familie Voss.

„Nimm dir ein Buch“ endet schließlich am 23. April um 19 Uhr mit einem Abend im Buchladen am Münsterplatz. Anne Mailänder und ihre Mitarbeiterinnen stellen Neuerscheinungen von der Leipziger Buchmesse vor.

Erstmals in diesem Jahr brauchen alle Kinder, die an „Nimm dir ein Buch“- Veranstaltungen teilnehmen, benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern, dass sie fotografiert werden dürfen. Darauf wies Marianne Pinke-Zimmermann ausdrücklich hin.

Gefördert wird das Literaturprojekt von der Buchhandlung Gottlieb, dem Buchladen am Münsterplatz, der Kreissparkasse Bersenbrück und den Stadtwerken Bramsche.


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