Vorträge und Diskussionen Stadt Bramsche lädt zu „Stadtgesprächen“ im Museum ein

In der Kornmühle des Tuchmacher-Museums finden künftig die Bramscher „Stadtgespräche“ statt. Foto: Dorit Barz/Stadt BramscheIn der Kornmühle des Tuchmacher-Museums finden künftig die Bramscher „Stadtgespräche“ statt. Foto: Dorit Barz/Stadt Bramsche

Bramsche. Unter dem Motto „Stadtgespräche laden die Stadt Bramsche und das Tuchmacher-Museum künftig in lockerer Folge zu Vorträgen und Diskussionen über Themen ein, die die Stadt bewegen – bei freiem Eintritt.

Städtische Themen einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren und gleichzeitig das Tuchmacher-Museum als Treffpunkt und Veranstaltungsort zu stärken: Diese beiden Intentionen verfolgen die Stadt Bramsche und das Tuchmacher-Museum nun mit der neuen Veranstaltungsreihe „Stadtgespräche“.

Das Motto der Reihe ist angelehnt an den Titel des städtischen Newsletters „Stadtgespräch“: „Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger etwa dreimal im Jahr zu einem Thema informieren, das in der öffentlichen Diskussion steht oder aber von besonderem Interesse für Bramsche ist. Dabei wollen wir natürlich gern auch direkt mit den Gästen ins Gespräch kommen – zum Beispiel, indem wir über ein Fachreferat diskutieren oder Fragen beantworten“, erläutert Bürgermeister Heiner Pahlmann die Idee.

„Schon im ersten Halbjahr 2018 stehen zwei ‚Stadtgespräche‘ im Veranstaltungsprogramm des Tuchmacher-Museums“, freut sich Kerstin Schumann, Leiterin des Museums. Sie sei sicher, dass die Kornmühle ein idealer Ort für einen lebendingen Austausch mit den Bramscherinnen und Bramschern sei.

Erstes Thema: Fair Trade

Der Auftakt der Veranstaltungsreihe ist nicht mehr weit: Am Dienstag, 27. Februar 2018, um 19 Uhr laden Stadt und Museum zum Thema „Auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt“ ein. Für die inhaltliche Ausgestaltung der Veranstaltung ist eine Steuerungsgruppe zuständig, die sich aus Angehörigen verschiedener Bereiche zusammensetzt. Ihr gehören Personen aus der Verwaltung, dem Handel, Kirchen, Organisationen und Schulen an. Als Sprecherin der Steuerungsgruppe fungiert Maria Stuckenberg, Ehrenamtskoordinatorin der Stadt. Die Gruppe ist jetzt aktiv, um die Kriterien umzusetzen, die Bramsche erfüllen muss, um den Titel „Fairtrade-Stadt“ erhalten zu können.

„Mit dem Ratsbeschluss wurde lediglich die erste Hürde genommen, jetzt brauchen wir Unterstützung, um die weiteren Schritte gemeinsam zu gehen“, betont Stuckenberg und ergänzt: „Eine öffentliche Veranstaltung mit möglichst vielen interessierten Gästen ist da natürlich eine tolle Chance, das Thema nicht nur bekannt zu machen, sondern schon Anregungen zum Mitmachen zu geben.“

Um Beteiligungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger geht es unter anderem auch beim zweiten Termin der „Stadtgespräche“: Am Donnerstag, 22. März 2018, findet um 19 Uhr eine Veranstaltung zum Thema „Ökologische Bepflanzung öffentlicher Grünflächen“ statt. Die Stadt Bramsche will zukünftig bei der Gestaltung und Bepflanzung öffentlicher Grünflächen stärker auf eine ökologisch wertvolle Pflanzenauswahl achten. Im Rahmen von Beet-Patenschaften sollen zudem Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, nachhaltig ökologisch gestaltete Flächen in Eigenregie zu pflegen. „Beide Vorhaben sind natürlich erklärungsbedürftig und wir freuen uns, im Rahmen einer Vortragsveranstaltung darüber informieren zu können“, begründet Dorit Barz, Bramsches Pressesprecherin, die Themenwahl. Vertreter der Stadt werden das Konzept der Beet-Patenschaften im Rahmen der „Stadtgespräche“ erläutern.

Sowohl die Projektidee „Beet-Paten“ als auch die Vortragsveranstaltung werden mitgetragen vom „Dialog Natur“, zu dem sich Bramscher Naturinitiativen zusammengeschlossen haben. Karin Müller, die sich für den „Dialog Natur“ engagiert, freut sich auf die Gemeinschaftsveranstaltung mit der Stadt Bramsche und hat Susanne Schulze als Referentin zum Thema „Nachhaltige Staudenpflanzungen“ gewinnen können. „Es ist schön, dass wir im Rahmen der „Stadtgespräche“ unsere eigene Vortragsreihe starten können“, kündigt Müller weitere Veranstaltungen zu Umwelt- und Ökologiethemen unter der Regie des „Dialogs Natur“ an.

Mindestens eine weitere „Stadtgespräche“-Veranstaltung solle im zweiten Halbjahr 2018 folgen, kündigt Dorit Barz an. Ein Thema sei noch nicht festgelegt und Anregungen und Wünsche daher sehr willkommen.