KFD als Veranstalter Karnevalsfeier im Bramscher Forum Martinum

Von Judith Perez

Mit vorgetragenen Büttenreden, Sketchen und Liedern sorgten Monika Elberg, Monika Beining, Sabine Korswird und Christina Ratschke beim Karneval der Bramscher KFD-Frauen für beste Stimmung. Fotos: Judith PerezMit vorgetragenen Büttenreden, Sketchen und Liedern sorgten Monika Elberg, Monika Beining, Sabine Korswird und Christina Ratschke beim Karneval der Bramscher KFD-Frauen für beste Stimmung. Fotos: Judith Perez

Bramsche. Die Bramscher Ortsgruppe der katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) lud zu ihrer traditionellen Karnevalsfeier ins Forum Martinum ein. Durch das vierstündige Programm führten Monika Elberg und Monika Beining als Moni und Moni.

Tische mit bunten Luftschlangen, Salzstangen, und allerlei Getränken erwarteten die Frauen zum traditionellen KFD-Karneval. Indianerinnen, Schlafmützen, Engel und sogar ein Ranger waren gekommen, um den Sketchen, Büttenreden und Liedern von Monika Elberg, Monika Beining, Sabine Korswird und Christina Ratschke zu lauschen. Die vier Frauen stemmten das Abendprogramm ganz allein. Die Fünfte lag währenddessen leider krank im Bett. Unterstützt wurden sie nur von Marcus Heldt, der mit Glitzerhut am Keyboard stand und für Musik sorgte.

Frauen lieben Schnäppchen

Im sogenannten „Aldi –Song“ besangen die vier, die angebliche Lust der Frauen, Schnäppchen zu schlagen, und dann aber geschockt über die Rechnung, an der Kasse zu landen. Die vorgetragene Büttenrede „Das Buffet“ erzählte von der Gier, sich am Buffet jeden Millimeter des Tellers auszunutzen und anschließend noch die Reste in Tupperdosen verpackt, mit nach Hause zu nehmen. Von Anfang an schaffte es Keyboarder Marcus die Tanzfläche zu füllen und die Menge zum Schunkeln zu bringen.

Pfarrer war „Blue-Man“

Ausgelassen schunkelten, lachten und tanzten die Frauen beim Karneval im Forum Martinum.

Die meisten Frauen kamen aus der Bramscher St. Martinus-Gemeinde. Aber auch die Landfrauen waren erschienen und genossen den Abend unter Frauen. Brigitte Thieke war sogar extra aus Osnabrück angereist. „Ich war vor Jahren schon mal hier und uns hat es gut gefallen“, erklärte sie ihre Ambitionen, dabei zu sein. Und selbst Schwester Notburga und Pfarrer Tobias Kotte waren gekommen. Als stummer der „Blue-Man“ hielt er sich zwar im Hintergrund, sorgte mit seinem komplett blau-gemalten Gesicht und schwarzem, eng anliegenden Anzug für Aufsehen. Nach vier Stunden Programm endete ein Abend, an dem die Lachmuskeln viel Arbeit geleistet hatten.