Themen an der Bahn und Riester Weg Ortsrat Hesepe diskutiert Missstände in Wohngebieten

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Hesepe. Mit Missständen in Wohngebieten hat sich der Ortsrat Hesepe beschäftigt. Die Anlieger der Straße Am Bahndamm klagen über zuviel Lärm, die in der „Fischer-Siedlung“ am Riester Weg/Purenkamp über zuviel Wasser.

Ein Dauerthema sind die Riesenpfützen, die sich am Riester Weg nach anhaltenden Regenfällen bilden. Das räumte auch Ortsratsmitglied Harald Wegner (SPD) ein. Doch die Situation habe sich noch einmal deutlich verschärft, wie auch Ortsbürgermeister Horst Sievert (SPD) bestätigte. Vor wenigen Tagen habe das Wasser in einer Grundstückseinfahrt mehr als zehn Zentimeter hochgestanden.

Ausbau zu teuer

Wegner fragte an, ob es nicht möglich sei, mit geringem Aufwand etwas Abhilfe zu verschaffen. In der Vergangenheit habe die Verwaltung immer wieder darauf hingewiesen, dass eine vernünftige Entwässerung mit einem Straßenausbau zu gewährleisten sei. Doch das sei vielen Anliegern zu teuer. Es müsse doch auch ohne Ausbau etwas getan werden können.

Das sie nicht so einfach, entgegnete Bürgermeister Heiner Pahlmann. „Bestimmte Standards müssen wir einhalten“, stellte er klar. Wenn es schon eine Baumaßnahme gebe, dann müsse das auch nachhaltig sein. Und das müsse auch jemand bezahlen.

Lärmmessungen

Relativ neu ist das Problem der Anlieger an der Bahnstrecke. Nach dem Bau des Lärmschutzwalls für das Baugebiet am Stapelberger Weg sei die Lärmbelastung auf der anderen Seite der Bahn „deutlich höher als vorher“, gab der neue stellvertretende Ortsbürgermeister Jürgen Droste (CDU) Klagen von Anwohnern weiter. Horst Sievert mochte zwar nicht ausschließen, dass bei dieser Wahrnehmung ein „psychologischer Effekt“ durch die neue Mauer eine Rolle spiele, plädierte aber ebenfalls für Lärmmessungen, zumal alte Vergleichsdaten vorliegen würden.


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