Familienbetrieb fit für die Zukunft Heseper Hotel Surendorff behält vier Sterne

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Es bleibt bei vier Sternen: Über die erneute Zertifizierung freuen sich (v.l.) Birgit und Irmtraut Surendorff sowie Christiane Wagner vom Stadtmarketing. Foto: Heiner BeinkeEs bleibt bei vier Sternen: Über die erneute Zertifizierung freuen sich (v.l.) Birgit und Irmtraut Surendorff sowie Christiane Wagner vom Stadtmarketing. Foto: Heiner Beinke

Hesepe. Das Heseper Hotel Surendorff ist vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DeHoGa) erneut mit vier Sternen ausgezeichnet worden. Damit sieht sich der traditionsreiche Familienbetrieb für die Zukunft in bewährter Eigenregie bestens gerüstet.

Seit 2011 darf das Hotel Surendorff vier Serne führen. Nun hat eine Kommission, zu der auch Christiane Wagner von der Bramscher Stadtmarketing GmbH gehört, das Angebot des Hauses erneut überprüft. Dabei würden nicht nur die „Hardware“, also die Ausstattung des Hotels und der Zimmer, sondern auch weiche Kriterien wie der Service-Gedanke bewertet, betont Wagner. „Das ist nicht nur das Bett und der Stuhl, da zählt auch der Zimmerservice, das Wellnessangebot und die Küche“. Wie 2011 und 2014 hat das Angebot in Hesepe die Tester voll überzeugt.

Kurs bestätigt

Die Hotelbetriebsfachwirtin Birgit Surendorff, die das Haus zusammen mit ihren Eltern Irmtraut und Rolf führt, sieht durch die Bewertung den gemeinsamen Kurs bestätigt. Jedes Jahr werde ein „fünfstelliger Betrag“ in Modernisierungen gesteckt. Mal sind es die Badezimmer, mal der Wellnessbereich, zuletzt waren es die Möbel in der Lounge, die erneuert werden müssen. Qualitätssicherung begreifen die Surendorffs als fortlaufenden Prozess. „Man kann ja nicht alle fünf Jahre etwas Neues bauen“, sagt Irmtraut Surendorff. Sie verweist auch auf ökologische Investitionen, etwa in ein Blockheizkraftwerk und in eine Ladestation für Elektroautos.

Christiane Wagner staunt dabei über „pfiffige Lösungen“, mit denen selbst in den kleineren der insgesamt 33 Zimmer die räumlichen Anforderungen der DeHoGa zum Beispiel an Schreibtisch erfüllt werden. Insgesamt verfügt das Hotel Surendorff über sechs Einzelzimmer, 23 Doppelzimmer und über vier Juniorsuiten.

Beliebte Küche

Abgerundet, oder je nach Sichtweise auch gekrönt, wird das Angebot durch das Restaurant, das sich auch bei Bramschern seit Jahrzehnten unverändert großer Beliebtheit erfreut. Christiane Wagner hebt hier die frische, regionale Küche hervor, die von den Gästen geschätzt werde.

Über allem steht für Birgit und Irmtraut Surendorff der Service, der immer wieder besondere Anstrengungen erfordert. Sie verweisen auf das „sehr gute Stammpersonal“, das zum großen Teil im Haus ausgebildet worden ist und hier auch schon seit vielen Jahren arbeitet. Jedes Jahr stellt Surendorff wieder Auszubildende aus, „aktuell laufen die Vorstellungsgespräche“, sagt Birgit Surendorff. Sie räumt ein, dass es „immer schwieriger“ werde, Fachkräfte zu gewinnen. Das liege aber an der Gesamtsituation auf dem Arbeitsmarkt.

Akzent wichtiger Partner

Als wichtiger Partner insbesondere in Sachen Vermarktung erweist sich nach den Worten von Birgit Surendorff die Akzent-Gruppe. Beim Marketing, aber auch bei der Schulung der Mitarbeiter erfahre das Haus hier große Unterstützung. „Die sind sehr zukunftsorientiert am Markt“, freut sich die Hotelbetriebsfachwirtin, die auch in eine neue Homepage investiert hat.

Die erneute Auszeichnung mit vier Sternen bestärkt die Familie Surendorff darin, auf gutem Kurs zu sein und das zu tun, was Familienbetriebe tun müssen, um im Wettbewerb mit Hotelketten zu bestehen: Mit eigener Note einen Unterschied auszumachen. Surendorff schafft das am jetzigen Standort seit 1911. Diese Erfolgsgeschichte will die Familie fortschreiben.


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