Händler und Besucher berichten So haben die Bramscher Sturmtief „Friederike“ erlebt

Meine Nachrichten

Um das Thema Bramsche Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Wochenmarkt Händlerin Christina Knaf ist froh, dass Sturmtief „Friederike“ vorübergezogen ist. Selbst Gewichte an ihrem Pavillon könnten den Stand bei starken Böen nicht am Boden halten, berichtet sie aus eigener Erfahrung.  Foto: Bastian RabeneckWochenmarkt Händlerin Christina Knaf ist froh, dass Sturmtief „Friederike“ vorübergezogen ist. Selbst Gewichte an ihrem Pavillon könnten den Stand bei starken Böen nicht am Boden halten, berichtet sie aus eigener Erfahrung. Foto: Bastian Rabeneck

Bramsche. Sturmtief „Friederike“ fegte mit bis zu 115 Stundenkilometern über Deutschland. Die Arbeiten an beschädigten Strommasten, abgedeckten Häusern und umgefallenen Bäumen laufen auf Hochtouren. Die Besucher und Händler des Bramscher Wochenmarkts hat es zum Glück nur leicht getroffen.

„Wir waren heute Morgen schon bei unserer Versicherung“, erzählt ein älteres Ehepaar aus Hesepe. Sturmtief „Friederike“ hat bei ihnen einige Schindeln vom Dach geweht und das Carport beschädigt. Der Kostenvoranschlag für die Reparatur der Schäden sei bereits auf dem Weg. „In der Gartenstadt war der Sturm harmlos“, berichtet ein Anwohner. Bei seiner Tochter auf dem Bramscher Berg habe es aber anders ausgesehen. „Dort hat eine Böe die Tür vom Gartenhaus aus den Angeln gerissen und weggeschleudert.“

Von umherfliegendem Gartenmobiliar berichten auch andere Bramscher. „Wir haben für die Raucher immer zwei Stühle auf der Terrasse stehen“, sagt eine Rentnerin. Die seien am Abend nicht mehr da gewesen. Ein in Bramsche lebender Portugiese erzählt, wie er eben noch das Trampolin seiner Kinder im Garten vom Abheben abhalten konnte.

„Gefährlich für die Kunden“

Tee- und Honig-Händlerin Christina Knaf ist froh, dass sich Sturmtief „Friederike“ nicht den Markttag ausgesucht hat. Selbst Gewichte an ihrem Pavillon könnten den Stand bei starkem Wind nicht am Boden halten. „Das ist mir sogar schon hier auf dem Markt passiert. Wenn dann auch noch die Produkte durch die Gegend fliegen, ist das natürlich auch gefährlich für die Kunden“, sagt Knaf.

Stefanie Dieckmann vom Gewürzstand „Steffis bunter Korb“ bestätigt jedoch, dass der Bramscher Markt nicht gefährdet war. Es sei schon frühzeitig klar gewesen, dass der Sturm am Freitag nicht mehr tobt, so dass er wie gewohnt stattfinden kann. Wegen des Windes sei es aber nicht denkbar gewesen, die Marktstände am Vorabend aufzubauen, ergänzt eine Verkäuferin vom Stand des Blumenhofs Gröne.

Bei vielen weiteren Besuchern des Wochenmarkts hat der Sturm dann doch recht wenig Eindruck hinterlassen. „Ich habe mit Grippe im Bett gelegen und vom Sturm praktisch nichts mitbekommen“, sagt eine Kundin. „Vom Stromausfall wurden wir verschont. Nur die Fenster sind ziemlich dreckig geworden“, lacht ein Wochenmarktbesucher.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN