Ortsräte verteilen Flyer an Haushalte Neues Flugblatt wirbt für Rufbus-Angebot in Kalkriese

Auch an der Haltestelle „Alte Schule“ halten die Rufbusse in Kalkriese gegebenenfalls an. Foto: Marcus AlwesAuch an der Haltestelle „Alte Schule“ halten die Rufbusse in Kalkriese gegebenenfalls an. Foto: Marcus Alwes

Kalkriese. Noch gibt es im Bramscher Stadtgebiet keine verlässlichen Daten über die Nutzung der im vergangenen August eingeführten Rufbusse, doch zumindest im Stadtteil Kalkriese wollen die Ortsratsmitglieder noch einmal kräftig für das junge Angebot werben.

Das hat Grünen-Politiker Martin Negel angekündigt. „Wie versprochen, bis zur nächsten Sitzung unseres Ortsrates soll ein weiteres Informationsblatt fertig gedruckt sein“, betont er, „die Übergabe an die Bürger in Kalkriese soll dann an den Haustüren erfolgen.“ Negel wäre froh, wenn diese Verteilung „bis Mitte Februar über die Bühne gehen“ könnte.

Die erwähnte Ortsratssitzung ist inzwischen für Mittwoch (17. Januar 2018, 18.30 Uhr, Varus Deele) einberufen worden. Doch auch den Kontakt zu anderen Ortsräten im Bramscher Stadtgebiet will Negel in Kürze aufnehmen, denn die neuen Rufbusse werden für die Bevölkerung auch in Epe/Malgarten und in Pente angeboten. Kalkriese (samt der Busstation am Varusschlachtgelände) könne mit seiner neuen Flugblattaktion dabei als Vorbild dienen. „Die anderen Ortsräte sollen sich in Ruhe angucken, was wir da gemacht haben“, so Negel.

Van de Water: „Noch zu früh für eine erste Bilanz“

Im Bramscher Rathaus ist sich Cornelis van de Water unterdessen sicher, dass es „noch zu früh für eine erste Bilanz der Rufbusse ist“. Diese, so der Verwaltungsmitarbeiter, sei „ernsthaft wohl erst nach gut einem Jahr oder anderthalb Jahren möglich“. Ein solches Projekt brauche eine gewisse Anlaufzeit „und den einen oder anderen, der erzählt, dass er den Bus genutzt habe und alles gut geklappt hat“. Van de Water begrüßte es allerdings ausdrücklich, dass sich der Ortsrat in Kalkriese noch einmal zu einer weiteren Werbekampagne entschlossen habe. Letzteres könne eigentlich nur förderlich sein.

„Es ist jetzt an den Bürgerinnen und Bürgern, dieses Angebot auch anzunehmen“, hatte Bürgermeister Heiner Pahlmann bereits Ende Juli über die gezielte Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Bramsche geurteilt. Ein Gedanke, der besonders auch in Kalkriese (mit seinen rund 900 Einwohnern) verhaftet ist. „Es ist eindeutig eine Initiative von uns“, so Ortsratsmitglied Negel. Und auch er hofft, dass die Bürger das neue Zusatzangebot der Rufbusse zunehmend nutzen werden. Schließlich werde so für eine stärkere Anbindung der ländlichen Siedlungen am Stadtrand an das Bramscher Zentrum mit Marktplatz und Bahnhof gesorgt.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN