Dennis Kötter übernimmt im Sommer Bramscher Handballer bekommen neuen Cheftrainer

Der neue TuS-Coach Dennis Kötter (3.v.l.) wird von Karsten Mühlmeier, Christoph Müller und Maik Podszuweit (von links) in Bramsche willkommen geheißen. Foto: Andreas SchüßlerDer neue TuS-Coach Dennis Kötter (3.v.l.) wird von Karsten Mühlmeier, Christoph Müller und Maik Podszuweit (von links) in Bramsche willkommen geheißen. Foto: Andreas Schüßler

Bramsche. Mit Beginn der Saison 2018/19 übernimmt Dennis Kötter die Landesliga-Handballer sowie die männliche A-Jugend des TuS Bramsche. Der B-Lizenz-Trainer wechselt vom Ligakonkurrenten FC Schüttorf 09 in die Hasestadt.

Seit Gábor Fehér kurz nach Saisonbeginn überraschend in seine ungarische Heimat zurückkehren musste, bemühte sich die Bramscher Handballabteilung, eine langfristige Lösung für die Position des Cheftrainers zu finden.

Nun steht fest: Der aktuelle Schüttorf-Trainer Dennis Kötter wechselt nach Saisonende nach Bramsche: „Für mich war es schon eine sehr schwierige Entscheidung, Schüttorf zu verlassen. Ich habe selten ein Team erlebt, in dem es so harmonisch zuging und das einem das Trainersein so leicht gemacht hat.“

Zwei Jahre in Schüttorf

Kötters Handballerleben begann in seiner Heimat beim TSV Ladbergen, dem der Außenspieler (Jahrgang 1978) in verschiedenen Ligen die Treue hielt. Nach ersten Trainererfahrungen im Rahmen einer vierten Herrenmannschaft, für die es hauptsächlich um Spaß ging, wechselt er an die Seitenlinie des Bezirksligisten SuS Neuenkirchen.

Von dort ging es weiter zum DJK Eintracht Coesfeld VBRS, bevor sich aus dem Kontakt zum Schüttorfer Vorsitzenden Ullrich Körner das Engagement beim FC 09 ergab. Dieses wird nun am Saisonende nach zwei Jahren enden: „Schüttorf hat totales Verständnis für meine Beweggründe gezeigt, dafür bin ich sehr dankbar und freue mich, dass wir eine am Ende eine gute Lösung gefunden haben.“

Bramsche war bereits seit Jahren ein zentraler Bestandteil im Leben des Ladbergers, da seine damalige Freundin und jetzige Ehefrau in der Hasestadt lebte. Der dreifache Familienvater strebt an, hier heimisch zu werden. Der Handball in der Hasestadt war ihm bereits vor einiger Zeit positiv aufgefallen: „Ich fand es beeindruckend, mit welcher Leidenschaft hier gearbeitet wird, um die Jugendspieler möglichst gut auszubilden und viele Leute für den Sport zu begeistern.“

Jugendarbeit weiter optimieren

Als dann die Suche nach einem TuS-Trainer begann, kam er schnell mit seinem Trainerkollegen Christoph Müller ins Gespräch. Der Spielertrainer teilt sich die Aufgabe des Cheftrainers seit Fehérs Abschied gewinnbringend mit Zweite-Herren-Trainer Maik Posdzuweit.

Besonders angetan zeigte sich der Elektrotechnikermeister vom talentierten Jahrgang der Bramscher A-Jugend: „Ich möchte den Übergang vom Jugend- zum Seniorenbereich noch weiter optimieren und mir von jedem einzelnen Spieler ein Bild machen. Manchmal können schon kleine Hinweise eine große Veränderung bewirken.“

Aber auch die ganz jungen Bramscher Handballer hat der zukünftige TuS-Coach schon gesehen: „Ich hab mir angeschaut, wie Yvonne Davids mit den Minis gearbeitet hat, das war wirklich toll organisiert.“

In diesem Jahr will sich Kötter nach der Geburt seines jüngsten Sohnes im vergangenen ganz auf die Erziehung seiner Kinder und den Bramscher Handball konzentrieren. „Ich freue mich sehr, hier die Möglichkeit zu haben, mit einem solch jungen und talentierten Team zu arbeiten.“

„Erfahrener Fachmann“

Ein kurzes Kennenlernen der zukünftigen Spieler hat es im Rahmen des Trainingsbetriebes bereits gegeben, eine Prognose über sportliche Ziele in der kommenden Saison will der durchaus ehrgeizige Trainer aber noch nicht abgeben: „Dafür ist es zu früh. Wir müssen sehen, wie wir dann aufgestellt sind. Es können immer unvorhergesehene Dinge wie Verletzungen auftreten, so wie es zuletzt auch in Schüttorf war.“

Bramsches Abteilungsleiter Karsten Mühlmeier sowie Kötters Vorgänger Müller und Podszuweit zeigen sich erfreut einen „ausgewiesenen und erfahrenen Fachmann“ für die vakante Stelle gefunden zu haben. Die Bramscher hoffen auf eine langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN