Schließung in der Diskussion Aus für Kreissparkassen-Filiale in Hesepe?

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Derzeit beraten die Gremien der Kreissparkasse über eine mögliche Schließung der Filiale in Hesepe zum 1. Juli. Eine abschließende Entscheidung durch den Verwaltungsrat steht aber noch aus. Foto: Björn DieckmannDerzeit beraten die Gremien der Kreissparkasse über eine mögliche Schließung der Filiale in Hesepe zum 1. Juli. Eine abschließende Entscheidung durch den Verwaltungsrat steht aber noch aus. Foto: Björn Dieckmann

bjd/ja Hesepe. Die Kreissparkasse Bersenbrück erwägt derzeit, die Filiale in Hesepe zum 1. Juli 2018 zu schließen.

Lars Pfeilsticker vom Vorstand der Kreissparkasse Bersenbrück bestätigte, dass aktuell über die Schließung der Filialen in Hesepe und auch im Fürstenauer Stadtteil Schwagstorf beraten werden. Ein Beschluss des Verwaltungsrates stehe aber noch aus.

Während in Schwagstorf der nahende Eintritt in die Rente der dortigen beiden Mitarbeiter der wesentliche Grund für die derzeitigen Überlegungen ist, gehe es in Hesepe auch darum, „den Personaleinsatz zu optimieren“, wie Pfeilsticker sagt. Qualifizierte Beratung, die über die Leistungen hinausgehe, die digital angeboten werden könnten, sei heute nur noch in größeren Einheiten möglich und sinnvoll, so das Vorstandsmitglied. „Wir sind deshalb zu dem Schluss gekommen, dass wir dies in der Geschäftsstelle in Bramsche besser gewährleisten können“, meint Pfeilsticker. Nicht wenige Heseper Kunden würden die dortige Filiale ohnehin auch heute schon regelmäßig nutzen.

Sowohl in Schwagstorf als auch in Hesepe wird die Kreissparkasse aber nicht komplett von der Bildfläche verschwinden. Sie wird weiterhin einen Selbstbedienungsservice anbieten – mit der zusätzlichen Möglichkeit, auch Einzahlungen vornehmen zu können, wie Pfeilsticker erläutert: „Da rüsten wir extra noch nach. Eine Grundversorgung wird also auf jeden Fall gewährleistet bleiben, auch wenn die Gremien der Schließung zustimmen.“

Derzeit verfügt die Kreissparkasse Bersenbrück in ihrem Verbreitungsgebiet über insgesamt 24 Filialen. 2016 hat das Unternehmen bereits die Filiale in Eggermühlen geschlossen. In den Jahren zuvor hat die Kreissparkasse darüber hinaus Standorte in Grafeld und Ueffeln aufgegeben. Auch hier spielten Personal- und Kostenfragen eine entscheidende Rolle.


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