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Kreatives an der Alten Webschule Bramscher Juno-Markt feiert gelungene Premiere

Von Holger Schulze | 23.06.2019, 16:03 Uhr

An der Alten Webschule in Bramsche hat erstmals ein „Juno-Markt“ stattgefunden. Er löste den Kulturflohmarkt ab, der in den vergangenen Jahren dort im Frühsommer veranstaltet wurde.

„Neues Konzept, neues Wetter“, mit dieser knappen Formulierung brachte es Bruno Beat, der bereits die Kulturflohmärkte mit seinen Kartenspieler- und sonstigen Zaubertricks bereichert hatte, auf den Punkt. Anstelle von Flohmarktartikelanbietern lud Petra Becker, die die organisatorische Federführung für den Verein Universum innehat, diesmal ausschließlich Kreativanbieter mit Selbstgemachtem ein. Geblieben war die musikalische Umrahmung sowie das kulinarische Angebot.

„Juno-Markt, weil er im Juni stattfindet”, so erläuterte Becker den neuen Namen. „Es sollte aber kein Flohmarkt mehr sein, weil dann Flohmarktpreise von den Anbietern erwartet werden und dies deren Angebot aus Selbstgemachtem entwertet. Also haben wir das Konzept in Richtung Kreativmarkt entwickelt." 24 Aussteller hatten auf dem Hof zwischen Alter Webschule und Sporthalle an der Heinrichstraße ihre Stände aufgebaut. Das Publikum fand dort kreative Objekte aus Keramik, Papier, Leder, Stoff, Wolle und Holz für den täglichen Gebrauch, als Deko oder für den Garten.

Eine Mischung aus sanft-emotionalen Jazzklängen des Duos „Junodori“, sommerlichem Flair und entspannten Menschen vor und hinter den Ständen mit gefällig klingenden Namen wie „Toms Holzdesign“, „Schöngeist Dekoration“ oder „Harmonie Handmade“ empfing die Besucher des Marktes. Uwe Uecker an der Handpan sowie die beiden Brüder „Chris & Nils“ mit Klassikern der Rock- und Popgeschichte ließen im Verlauf des Tages das musikalische Hintergrundambiente nicht abreißen. In einer Ecke wurden Würstchen gegrillt. Die „Zukunftspaten“ verkauften Kuchen. An den Tischen saßen Menschen im Sonnenschein oder versuchten sich in einem schattigen Plätzchen darin, hinter die Tricks von Bruno Beat zu kommen.

„Heute stimmt alles, die Atmosphäre, das Wetter, die engagierten Anbieter und die wirklich schöne musikalische Untermalung, alles perfekt“, so definierte Jessica Mack, Universum-Geschäftsführerin, die Stimmung auf dem Platz und war mit ihrer Einschätzung wahrlich nicht alleine. Harmonische Atmosphäre ohne jede Hektik, schöne Vielfalt, ausgewogenes Angebot, Selbstgemachtes ist einfach im Trend und immer wieder entspannte Stimmung konnten beim Gang durch die Reihen der Stände als beschreibende Stichworte aufgenommen werden.

Insgesamt also startete das neue Juno-Markt-Konzept unter besten Voraussetzungen, verlief erkennbar zufriedenstellend und soll 2020 fortgesetzt werden.