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Zwischen Bomben und Außerirdischen Spaß beim Bohmter Krimi-Dinner mit Hobbydetektiven

Von Lars Herrmann | 28.10.2015, 09:36 Uhr

Im Wittlager Land leben wirklich ausgezeichnete Hobby-Detektive: Als Inspektor Vender alias Bohmtes Jugendtreffleiter Norbert Schulte jetzt mal wieder mit seinen Ermittlungen nicht vorankam, konnte er sich auf die Hilfe von zwölf Mädchen und fünf Jungen verlassen – und es hätten gern noch mehr teilgenommen.

Der Titel dieses Krimi-Dinners für Kinder – Schulte hatte sich die Story ausgedacht – lautete „Der Millionen-Kracher“. Im Landgasthaus Gieseke-Asshorn fand eine Preisverleihung für Wissenschaftler statt, der erste Platz war mit 1 Million Euro dotiert. Eine Bombendrohung im Vorfeld hatte Vender alarmiert. Die Kinder mussten nun einen verschwundenen Wissenschaftspreis wiederfinden und den lange zurückliegenden mysteriösen Todesfall eines Wissenschaftlers aufklären, der sich jedoch als Unfall herausstellen sollte.

Kinder entschärfen Bombe

Dabei trat allerdings eine Sensation zutage: ein Meteor, der die Existenz außerirdischen Lebens beweist. Dieser entpuppte sich aber als geschickte Fälschung, um Panik vor außerirdischen Bakterien zu verbreiten. Auch dieses Komplott von Dr. Thekla Jäger (gespielt von Jugendpflegerin Jana Nega) im Auftrag eines Pharmakonzerns wurde von den Detektiven aufgeklärt. Als dann endlich der mysteriöse Bombenleger gefunden wurde, konnte die Bombe von Vender und seinen Helfern nur mithilfe der anderen Wissenschaftler drei Minuten vor der Explosion entschärft werden.

 Weiterlesen: Vor zwei Jahren hat Inspektor Vender auch schon ermittelt 

Auf dem Weg dahin gab es viele Hinweise, Indizien, Beschattungen und Befragungen – „und auch Zufallsfunde, die mit dem Fall, ja dem ganzen Spiel, gar nichts zu tun hatten“, berichtet Schulte. Neben ihm und Jana Nega waren fünf weitere Laienschauspieler im Einsatz. Da der Inspektor jetzt schon oft gut mit den Hobby-Detektiven aus dem Wittlager Land zusammengearbeitet hat und bisher jeden Fall lösen konnte, wird er sicherlich auch künftig wieder mal deren Hilfe anfordern.