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Weiberfastnacht 2017 der KFD Luftpumpenorchester beeindruckt in Hunteburg

Von Christa Bechtel | 24.02.2017, 18:35 Uhr

Mit etlichen Raketen, vielen „Ei jei jei jei jei jeis“ sowie einer Superstimmung beging die KFD (Katholische Frauengemeinschaft Deutschland) Hunteburg am Donnerstagabend ihre alle zwei Jahre stattfindende Weiberfastnacht.

„Helau und Alaaf, wir sind wieder da“, sagte Hildegard Michael vom KFD Leitungsteam im katholischen Gemeindehaus in Hunteburg zum Auftakt der Weiberfastnacht. Sie freute sich: „Die Bude ist gerammelt voll, das könnt‘ ihr alle sehn“. Michael, die locker und mit vielen Witzen und Geschichten durch das weitere Programm führte, stieg sie erst einmal selbst in die Bütt. Das Motto „Mama macht das schon“. Das zog sich auch wie ein roter Faden durch ihren Vortrag, sodass viele Frauen sich wiedererkannten. Das Fazit: Wenn man zur KFD geht, ist man frei und ‚Mama macht das schon‘ ist Vergangenheit.

Rakete in drei Stufen

Mit lockeren Sprüchen begeisterten „Die zwei letzten deutschen Putzfrauen vor der holländischen Grenze“ (Annette Middelberg, Anne Wessel-Ellermann). Da schnellte die Stimmung in die Höhe, die erste Rakete in drei Stufen folgte für die gelungene Büttenrede der beiden Putzfrauen. Fetzig mit Schirmen und in farbenfrohen Kostümen zeigte die Gruppe „Flinke Füße“ – Monika Böing, Lydia Eggert, Jessica Hörnschemeyer, Daniela Meyer, Annette Molitor, Renate Vallo, Sandra Wübker – tänzerisch so grandios ihr Können, dass sie um eine Zugabe nicht umhinkam.

Heiliger Antonius

Anruf aus der Notrufzentrale Hunteburg! „Rita ruft an“, erklärten Christine Barthold, Elisabeth Kasper, Andrea Kolhoff, Angelika Kogge-Pelke, Ruth Meyer und Marianne Nehrenheim, die mit dem Sketch „Anrufung an den Heiligen Antonius“ begeisterten. Rita wird am Ende zum Gedächtnistraining geschickt, denn: „Wir feiern in Hunteburg Karneval“.

Flirten, Liebe, Musik, Konzert im Radio geben… Themen, die „Zwei Frauen im Zwiegespräch“ (Julia Düvel und Judith Kasper) unter die Lupe nahmen. Zwischendurch flogen auch verbale Giftpfeile hin und her.

„Beim Sammeln war ich schon immer ein As“, betonte „Die Caritas-Sammlerin“ Elisabeth Kasper. Calvados, Campari, Likör, Korn, Whisky, Cognac führen zu der Feststellung: „Ich bin rundum wie ein Fass. Das kommt vom Sammeln für die Caritas.“ Danach brodelte der Saal, das Stimmungsbarometer ging in ungeahnte Höhen, als das Männerballett des Hunteburger Sportvereins seinen „Zylindertanz“ zum Besten gab und ohne Zugabe nicht entlassen wurde.

Lachtränen rollten

„Pommes mit Senf“ wollte die Gruppe „Mittendrin“ – Marlies Koch, Maria Plöger, Marianne Nehrenheim, Gisela Stambusch – mit einer begeisternden Choreografie. Da rollten die Lachtränen nur noch, als „Die drei Königinnen“ – Beate Böcker-Bretholt, Julia Düvel, Judith Kasper – die Närrinnen in den Stall nach Bethlehem entführten. „Ich habe im Leben viel Glück, nur mein ‚Po‘ ist zu dick“ bekannte bekannte Christine Barthold.

Schließlich schwappte die Stimmung über, als „Das Luftpumpen-Orchester“, bestehend aus Frauen der „Montagsrunde“ – Brigitte Bernhold, Christa Dultmeyer, Johanna Krampf, Ulla Masbaum, Annegret Michael, Doris Moormann, Anni Thater, Ulla Trentmann, Anne Wessel, Maria Wessel (Dirigentin) – die „Tritsch-Tratsch-Polka“ interpretierte. Nach dem Weihnachtsgedicht „Von drauß‘ vom Walde komm ich her“ hielten zum Abschluss „Girli + Landpommeranze“ (Beate Böcker-Bretholt, Henrieke Schmutte-Strumpf) ein Zwiegespräch für Teenager. Mit Tanz für alle endete die Weiberfastnacht 2017 in Hunteburg.