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Steigender Bedarf Weitere Betten in Damme für Schlaganfallpatienten

Von PM. | 11.01.2017, 17:02 Uhr

Das Land Niedersachsen hat dem Dammer Krankenhaus St. Elisabeth neun zusätzliche Betten für die Neurologie zugesprochen. Dadurch können in der Schlaganfalleinheit und in der Neurologischen Frührehabilitation nun noch mehr Akutpatienten als bisher behandelt werden.

Das Land kommt damit dem steigenden Bedarf im Dammer Krankenhaus nach. „Wir freuen uns sehr über diese Zusage“, so Geschäftsführer Ralf Grieshop. Sie sei landesweit „eine Entscheidung gegen den Trend“. Denn im Allgemeinen würden seitens der Landesregierung eher Betten abgebaut.

Von der Bettenerweiterung profitiert laut Grieshop die gesamte Region. Denn die Klinik für Neurologie am Krankenhaus Damme versorge mit ihrer Schlaganfallspezialstation die Landkreise Vechta, Diepholz sowie den nördlichen Bereich des Landkreises Osnabrück. Sie sei somit für etwa 300 000 Menschen im Notfall die erste Adresse, um bei akutem Verdacht auf eine Hirndurchblutungsstörung zu helfen.

Team von Spezialisten

Insgesamt wurden im zurückliegenden Jahr in der Neurologie 4300 Patienten stationär behandelt, davon rund 1000 Schlaganfall-Patienten und 80 Patienten der Neurologischen Frührehabilitation, die durchschnittlichen 30 bis 60 Tage im Krankenhaus verweilen.

Zehn spezialisierte Schlaganfallbehandlungsplätze sowie ein speziell trainiertes Team aus Ärzten, Pflegepersonal und Therapeuten stehen zur Verfügung. Rund um die Uhr und sieben Tage in der Woche können mittels Ultraschall, Kernspin- und Computertomographie Notfalluntersuchungen durchgeführt werden. Optimierte Abläufe in der Notaufnahme, rasche Diagnostik, frühe Therapie, permanente Überwachung auf der Schlaganfallstation und ein früher Beginn der neurologischen Rehabilitation sichern ein optimales Behandlungsergebnis.