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Neue Parksituation Ideale Bedingungen für Bohmter Markt – Am Montag Abschluss mit Feuerwerk

Von Karin Kemper | 25.09.2011, 15:37 Uhr

„Das werden gute Markttage“, zeigte sich Ortsbürgermeister Willi Ladner bei der Eröffnung überzeugt. Das Organisationsteam hatte das Seine erledigt, das sommerliche Wetter war sozusagen die verdiente Dreingabe.

Das Festzelt (und auch das Erscheinungsbild der Bedienung) erinnerte an das Münchener Oktoberfest – allerdings fielen die Bierkrüge nicht ganz so groß und teuer aus. Ladner sorgte umgehend für Klarheit: „Wir sind hier auf dem Bohmter Markt.“ Der wiederum wurde zum zweiten Mal an seinem neuen Standort auf dem ehemaligen Raiffeisengelände gefeiert. Gewöhnen müssen sich die Bohmter (und ihre Gäste) nun nur noch an die veränderte Parksituation. Die Wege sind zwar nicht weit, aber es fanden sich immer wieder Pkw-Fahrer, die nicht einmal davor zurückschreckten, Absperrungen zur Seite zu räumen.

Bereits am Marktsilvester herrschte im Bayernzelt Hochbetrieb. Das hatte einen guten Grund. Erstmals war der inoffizielle Marktauftakt mit einem „Betriebsfest“ verbunden. Das kam an. Die Belegschaft so mancher Bohmter Firma feierte mit und erlebte unter anderem den Auftritt von Bauer Schulte-Brömmelkamp, der bereits im Vorjahr begeistert hatte.

In Richtung der örtlichen Gewerbetreibenden, die eine beachtliche Gewerbeschau auf die Beine gestellt haben, und der Schausteller meinte Ladner: „Ich hoffe, dass ihr am Montagabend alle sagen könnt, die Mühe hat sich gelohnt.“ Der Ortsbürgermeister ging auch auf das Marktmotto „Wir in Bohmte ein“. Er fasste es so zusammen: „Wir in Bohmte sprechen nicht nur vom Bohmter Markt, sondern gehen auch hin – und nicht nur an einem Tag.“

Bekanntlich hat jedes Ding seine zwei Seiten: sogar erstklassiges Marktwetter. Bei Sommertemperaturen denkt man weder an die Wärmedämmung des Hauses noch an Winterkleidung. Jedenfalls nicht gern. Beide Sparten waren in der Gewerbeschau gut vertreten und trafen durchaus auf Interesse. Gartenbesitzer erfuhren Neues. Denn eine Maschine, die den Rasen rollenweise abträgt (und die gemietet werden kann) kannten vorher garantiert nur wenige. Stehen entsprechende Arbeiten an, spart ein solches Gerät jede Menge Schweiß. Das Spektrum der Gewerbeschau reicht viel weiter: Ob Computertechnik oder der Entscheidung für ein neues Bett, ob Handwerk oder Ergotherapie, ob E-Bike oder Dreifachverglasung – es war für jede Menge Informationen und Entscheidungshilfen gesorgt. Dabei zeigt sich, wie Ronald Fortmann, Vorsitzender der Bohmter Werbegemeinschaft, zum Auftakt des bunten Treibens gesagt hatte: „Bohmte ist leistungsfähig, lebenswert und verfügt über zuverlässige Handwerker. Das soll auch so bleiben in einer Zeit, in der Regionalität, wie sie bei uns gegeben ist, zunehmend großgeschrieben wird.“ Er fügte hinzu: „Danke allen, die sich für diese tolle Veranstaltung eingesetzt haben, auf die wir alle stolz sein können.“

Erstklassige Resonanz fand am Sonntag der ökumenische Gottesdienst im Festzelt. Seinen katholischen Amtsbruder Stephan Schwegmann musste Pastor Hartmut Weinbrenner entschuldigen: „Er ist leider erkrankt, lässt aber die Botschaft ausrichten, dass er durchkommt.“ Ökumenisch war auch die Musik: Der katholische Bläserchor begleitete den Gemeindegesang, und der Gospelchor, der bei einem Workshop in der evangelischen Kirche geprobt hatte, präsentierte das Erarbeitete. Weinbrenner: „Wahrscheinlich wollen jetzt alle mitmachen.“ Er fügte hin, dass der nächste Termin am Wochenende 21./22. Januar 2012 folgt – wieder mit Christine Hamburger und Joachim Dirks.

Aber das hat noch Zeit: Erst einmal hat der Bohmter Marktmontag einiges zu bieten – bis hin zum Feuerwerk und zur Markttaufe.