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Neubauten sind gute Impulse Bohmte stärkt die Ortsmitte

Von Andreas Schnabel | 08.07.2016, 18:40 Uhr

Mit dem Abriss der alten Molkerei und den Neubauten von Edeka und Netto werden nach Einschätzung von Bohmtes Bürgermeister Klaus Goedejohann die Ortsmitte und die Bremer Straße gestärkt.

Der Abbruch der ehemaligen Molkerei und eines Teils der Gewächshäuser der Gärtnerei Fortmann bedeute einen positiven Impuls für den Standort Bohmte.

Auf dem Gelände soll bis Mitte 2017 ein neuer Edeka-Markt mit einer Verkaufsfläche von 1700 Quadratmetern sowie eine moderne Verkaufsgärtnerei der Firma Fortmann entstehen.

Ende Mai 2016 hatten die Gemeinde Bohmte als Eigentümer und die Grundstücks- und Wohnungsbaugesellschaft mbH der Gemeinde Bohmte als Erbbauberechtigte mit dem Investor Karl-Heinrich Depenbrock entsprechende Grundstücksverträge geschlossen.

Gute Abstimmung

Ab 11. Juli sollen dann die Arbeiten zum Abriss eines Teils der Gewächshäuser der Gärtnerei Fortmann erfolgen und ab 18. Juli dann die eigentlichen Abrissarbeiten. Insgesamt sollen die Abrissarbeiten Ende August/Anfang September dieses Jahres abgeschlossen sein. Goedejohann: „Das Zentrum wird gestärkt. Diese Investitionen wurden durch eine gute Abstimmung zwischen Politik, Verwaltung , Investoren und Grundstückseigentümern möglich.“

Auch für die Nachnutzung des bisherigen Edeka-Komplexes gebe es gute Gespräche: „Es wird da keinen Leerstand geben.“

Ein neuer Netto-Markt

An der Leverner Straße wiederum wird in den kommenden Monaten ein neuer Netto-Markt errichtet. Die Fläche ist entsprechend vorbereitet.

Die gesamte Baumaßnahme soll nach Angaben der Gemeindeverwaltung Mitte November 2016 fertiggestellt sein, sodass im Laufe des Novembers 2016 die Eröffnung des Marktes erfolgen kann. Der neue Netto-Markt, der eine Größe von 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche mit einem Backshop hat, wird 77 Einstellplätze haben und über die Leverner Straße zu erreichen sein. Der Discounter gibt den Standort an der Daimlerstraße auf.

Siedlungs- und Entwicklungsgesellschaft Wittlage

Direkt neben dem künftigen Marktgelände befindet sich eine Brachfläche. Über die Kommunale Siedlungs- und Entwicklungsgesellschaft Wittlage (KSG) soll dieser Bereich vermarktet werden. Denkbar sei, so Goedejohann, dass dort Häuser für altersgerechtes Wohnen entstehen.