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Kennenlernwochenende Bohmter Kinder entdecken eine Schatztruhe

Von PM. | 27.04.2016, 00:40 Uhr

Ann-Kathrin Bruns war erleichtert: „Das launische Aprilwetter hat sich wunderbar an unseren Ablaufplan gehalten. Immer dann, wenn wir draußen etwas machen wollten, war es trocken.“ Die Bereichsleiterin Ganztag/Grundschulsozialarbeit weiß noch aus dem vergangenen Jahr, dass das Wetter jedem noch so durchdachten Tagesablauf einen Strich durch die Rechnung machen kann.

31 künftige Grundschüler aus der Gemeinde Bohmte hatten sich für das Kennenlernwochenende in der Familienferienstätte Haus Sonnenwinkel auf dem Essenerberg angemeldet. „Rekord“ laut Bruns, die im Rahmen des Nessi-Projekts (Netzwerk Schule – soziale Integration) des Kinderhaus Wittlager Land an den Grundschulen tätig ist. Unterstützt wurde sie von ihren Kolleginnen Jutta Becker, Hilke Bosse, Sarah Peters sowie Meike Hungermann von der VHS Osnabrücker Land. „Wir waren genügend Leute für so viele Kinder“, schmunzelte Ann-Kathrin Bruns. Ein Höhepunkt des Wochenendes war die Schatzsuche im Wiehengebirge.

Hinweise finden

Verschiedene Aufgaben mussten gelöst werden, um weitere Hinweise auf den richtigen Weg zu bekommen. Am Ende entdeckten die Kinder eine Schatztruhe, die mit „Mutsteinen“ und Radiergummis gefüllt war. „Wenn man etwas falsch geschrieben hat, kann man es wegradieren. Das Radiergummi zeigt, dass es kein Problem ist, wenn man mal einen Fehler macht“, erklärte die Nessi-Leiterin. Während die Kinder im Wald unterwegs waren, informierten Meike Hungermann und Jutta Becker die Eltern über das Thema Hausaufgaben. Sie stellten ihnen die einzelnen Zeichen und ihre Bedeutung dar, sprachen über die richtige Zeit zum Erledigen der Hausaufgaben und thematisierten einen strukturierten Arbeitsplatz.

Voller Körpereinsatz

Beim Spielepass durften die künftigen Erstklässler und ihre Eltern zusammenarbeiten. Dosenwerfen, Eier- und Stelzenlauf, beim Schulbild malen oder Bowling – Spaß und der Teamgedanke standen im Vordergrund. Voller Körpereinsatz sei auch beim Anzünden des Lagerfeuers gefragt gewesen, das „noch nie so schwierig war und wegen Wind und Nässe eine Stunde gedauert hat“.

Letzte Aktion war eine dann noch eine Märchenwanderung, von der alle Kinder trockenen Fußes zurückkehrten.