Ein Artikel der Redaktion

Gelungene Entlassungsfeier Wilhelm-Busch-Schule Hunteburg: Mit Charakter und Freude

06.07.2014, 18:03 Uhr

Gute Wünsche wie „Viel Glück“, „Viel Mut“ oder „Macht’s gut“ überbrachten nicht nur die Viertklässler der Wilhelm-Busch-Schule (WBS) Hunteburg während der emotional berührenden Entlassungsfeier den zwölf Schulabgängern (eine Schülerin war erkrankt), sondern auch Schulleiterin Annegret Menke, das Klassenlehrer-Team Sabine Hötzel und Stefan Wortmann oder Bürgermeister Klaus Goedejohann und Ortsbürgermeister Norbert Kroboth.

Für eine humorvolle Moderation sorgte erneut Lehrerin Christiane Schmiesing.

Lang war denn auch die Liste der Gäste, die Annegret Menke nach dem traditionellen Abschlussgottesdienst in der Matthäuskirche in der Aula der Schule willkommen hieß. Später in ihrer Rede ging sie auf das Motto ein, das die Entlassschüler sich für ihre Feier gewählt hatten: „So – wie wir sind…!“

„So – wie wir sind…! Eine zahlenmäßig kleine Abschlussklasse mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten. Und dennoch habt ihr als Klassengemeinschaft euren eigenen Klassencharakter ausbilden können“, versicherte die Schulleiterin den Abgangsschülern.

Vielleicht müsse man auch sagen: „So wie wir geworden sind“, meinte Menke, die zum Schluss ihrer Rede zugab: „So wie ihr machen auch wir Lehrer Fehler. Und das dürfen wir auch, denn auch wir sind Menschen.“ Den Schulabgängern wünschte sie: „Fehler zu machen ist menschlich und nicht vermeidbar. Nehmt eure Fehler an und akzeptiert sie, aber lernt daraus! Bürgermeister Klaus Goedejohann betonte in seinem Grußwort: „Ihr dürft stolz sein auf das, was ihr hier in neun Jahren an der Wilhem-Busch-Schule geschafft habt, was ihr gelernt habt. Ihr dürft sehr zuversichtlich nach vorne schauen, und die Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt sind gut.“ Goedejohann übermittelte die Glückwünsche der Gemeinde Bohmte. „Danke“ sagte er dem WBS-Team: „Es ist eine unschätzbare wertvolle Arbeit, die hier geleistet wird.“ Besonders freute er sich, dass etliche Kinder aus den umliegenden Ortschaften sich für die WBS entschieden hätten. Im Namen der Gemeinde Hunteburg schloss sich Norbert Kroboth gerne diesen guten Wünschen an.

„Dass Sie immer sehr geduldig mit uns waren“, dafür dankte Klassensprecher Kevin Stammberger den Lehrern und gestand: „Wir hatten an dieser Schule eine sehr schöne Zeit. Vor ein paar Tagen noch, eigentlich die ganze Schulzeit hindurch, wollten wir nur fertig werden. Aber jetzt ist es richtig schwer zu gehen; die letzten Tage waren mit einem Mal ganz wertvoll.“ Als Überraschung hatte Schulabgänger Dennis Meyer einen Film über die Klassenfahrt nach Garmisch-Partenkirchen vorbereitet, der starke Eindrücke hinterließ.

Eine Schule, von der wohl jede Schülerin oder Schüler träumt, schilderte Sabine Hötzel in ihrer Klassenlehrer-Rede: „Keine Regeln an der Schule und wenn, dann nur nach Schülerrechten sortiert; Pflichten übernehmen die Lehrer“, nur ein Beispiel mit der Maxime „Nehmen, statt Geben“. Aber: „Schenkt euch Inhalt, schenkt euch Zeit, schenkt euch auch weiterhin Freude. So bunt wie die Bilder soll euer Leben werden“, wünschte sie den Entlassschülern. Später betonte sie: „In euch steckt wirklich mehr, als ihr vermutet.“ Wie viel mehr, dazu hatten sich Stefan Wortmann und Sabine Hötzel intensiv Gedanken gemacht. Jeder Schülerin, jedem Schüler gaben sie ihre ganz persönlichen Empfindungen zu ihm, verbunden mit diversen Wünschen, mit auf den Weg. Schlusssatz: „Wir vergessen euch nicht!“

„Vier Schüler beginnen bereits am 1. August eine Ausbildung, eine Schülerin geht in die Berufsbildende Schule, und die anderen setzen ihren Weg an allgemeinbildenden Schulen fort“, verdeutlichte Annegret Menke vor der Zeugnisausgabe. Mächtig ins Zeug gelegt hatten sich alle Schülerinnen und Schüler – die Drittklässler befanden sich auf Klassenfahrt – für das kurzweilige Rahmenprogramm – und ernteten so manchen kräftigen (und verdienten) Applaus.