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Fördermittel helfen bei Finanzierung Kupferdach der Bohmter Kirche St. Johann repariert

Von Karin Kemper | 22.10.2017, 19:35 Uhr

Die gute Gelegenheit, dass der Kirchturm St. Johann wegen der Reparatur des Kupferdaches eingerüstet ist, nutzte der Kirchenvorstand und entschied, dass auch der Turm gestrichten wird.

Wie kommt es, dass die Sanierung des Kupferdaches des Kirchturms von St. Johann in Bohmte bereits beinahe abgeschlossen ist, obwohl doch eigentlich erst gerade die ersten Anträge für Maßnahmen innerhalb des Dorfentwicklungsprogramms gestellt wurden. Erste Gemeinderätin Tanja Strotmann, die bei der Gemeinde Ansprechpartnerin für das Projekt ist, sagt: „Es handelt sich um eine genehmigte Ausnahme.“ Es habe sich abgezeichnet, dass Bohmte in das Förderprogramm aufgenommen werden würde, das Projekt der katholischen Kirchengemeinde in das Gesamtkonzept passte und nötig war. So wurde signalisiert: „Okay, ziehen wir das vor.“

„Ausgangspunkt war ein Unwetter Ende Juli 2015“, berichtet Pastor Marc Weber. Dabei hatte der Sturm die Kupfereindeckung des Turms an einer Seite hochgehoben. Bei der provisorischen Sicherung zeigte sich, dass zwar Turmdach und Platten weitgehend in Ordnung waren, aber die Nägel hinüber waren. Für die Reparatur musste das Dach komplett abgenommen werden.

„Die Maßnahme wurde zunächst zurückgestellt“, so Weber, „weil am Kindergarten gebaut wurde und die Sicherung hielt. Da gab die Kommune den Hinweis, dass derartige Reparaturen über Zile-Zuschüsse mitfinanziert werden können. Und wir haben den Antrag gestellt.“ Bei einer Gesamtsumme von rund 120.000 Euro (bei einem Kostenvoranschlag von 110.000 Euro) beläuft sich die Förderung auf 49.500 Euro. Den Rest von rund 70.000 Euro teilen sich Bistum Osnabrück und Kirchengemeinde St. Johann.

Der Pastor berichtet weiter, dass die Fördermittel eigentlich bis zum 31. Oktober hätten abgerufen sein müssen. Weber: „Wir haben Verlängerung beantragt und bewilligt bekommen. Die Arbeiten werden so schnell wie möglich abgeschlossen – voraussichtlich Anfang November – laut Bauplan.“