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Dorfentwicklungsprogramm Bürger der Gemeinde Bohmte in Workshops gefordert

Von Karin Kemper | 10.06.2016, 17:55 Uhr

Jetzt soll es möglichst schnell gehen. Der Bescheid für die Aufnahme in der Dorfentwicklungsprogramm liegt in Bohmte vor. Beteiligt sind alle drei Ortschaften. Aber, so Erste Gemeinderätin Tanja Strotmann: „Es ist eine Menge Arbeit nötig, bevor Geld kommt“.

Entsprechend stand das Thema Dorfentwicklung gleichermaßen in den Ortsratssitzung in Bohmte, Herringhausen/Stirpe-Oelingen und Hunteburg auf der Tagesordnung. Der erste Schritt, so Strotmann, ist die Suche nach einem geeigneten Planungsbüro. Dazu gehört eine Auswahlkommission. Diese wiederum entscheidet über die Ansätze der Büros, die sich bewerben. Dazu gehören Fragen wie „Wie stellt sich das Büro die Handlungsschwerpunkte vor“ oder „Wie gelingt es, die Bürger zum Mittun zu bewegen?“ Im August könnte bereits die Entscheidung fallen, der dann das ArL (Amt für regionale Landentwicklung), Geschäftsstelle Osnabrück, zustimmen muss.

Ostercappelner sind einen Schritt weiter

Ist das geschehen, kann die Planung mit einer Einwohnerversammlung starten. Ein Hinweis durfte nicht fehlen: „Wir in der Gemeinde Bohmte können auf Erfahrungen zurückgreifen, die die Ostercappelner bereits gewonnen haben .“ In der Nachbargemeinde wurden die ersten vorgezogenen Maßnahmen (Sanierung Mehrzweckhalle Schwagstorf) bereits in Angriff genommen.

In der Gemeinde soll über Winter geplant werden. Im Bohmter Ortsrat meinte Peter Hilbricht: „Die Workshops der Vergangenheit haben gezeigt, dass die Bürger in der Gemeinde mitmachen.“ Naturgemäß kam die Frage auf, welche Projekte denn als förderwürdig anerkannt würden. Strotmann: „Gefragt sind eher die sogenannten weichen Faktoren, aber das Spektrum ist breit gefasst.“

Es gibt nur einen Stichtag für die Beantragung von Fördermitteln, den 15. Februar. Gut zu wissen ist, dass es für das Projekt Dorfentwicklung kein Enddatum gibt.