Evangelischer Kindergarten Erster Spieleabend für Eltern in Hunteburg

Das Kind in sich entdecken konnten die Erwachsenen bei Brett-, Karten- oder Würfelspielen in Hunteburg. Foto: Lars HerrmannDas Kind in sich entdecken konnten die Erwachsenen bei Brett-, Karten- oder Würfelspielen in Hunteburg. Foto: Lars Herrmann

Hunteburg. Würfel rollten, Karten wurden umgedreht und Spielfiguren hin und her bewegt: Der erste Spieleabend für Eltern im evangelischen Kindergarten Hunteburg war ein voller Erfolg. Leiterin Julia Lichter sowie die Grundschulsozialarbeiterinnen Hilke Bosse und Sarah Peters vom Kinderhaus Wittlager Land hatten eingeladen. Zahlreiche Eltern wollten bei dieser Gelegenheit einfach mal wieder „das Kind in sich entdecken“.

Leiterin Julia Lichter sowie die Grundschulsozialarbeiterinnen Hilke Bosse und Sarah Peters vom Kinderhaus Wittlager Land hatten eingeladen. Zahlreiche Eltern wollten bei dieser Gelegenheit einfach mal wieder „das Kind in sich entdecken“.

Brett-, Karten- oder Würfelspiele können Kinder auf unterschiedliche Weise fördern. Sie regen die Fantasie an, Kinder lernen die Bedeutung von Regeln kennen, und in vielen Fällen werden dabei auch motorische, koordinative oder gedankliche Fähigkeiten geschult.

Fünf bunte Becher

Zum Beispiel mit den „Speed Cups“: Jeder Spieler erhält fünf bunte Becher. Karten mit Symbolen wie Waggons oder Jacken werden nach und nach aufgedeckt und geben vor, in welcher farblichen Reihenfolge die Cups neben- oder übereinander gestapelt werden müssen. Wer die Becher zuerst in die richtige Reihenfolge gebracht hat, schlägt auf die Klingel und sichert sich die Karte.

Schnelle Reaktionen sind auch bei „Klack“ gefragt: Ein Würfel zeigt ein Symbol an, der andere eine Farbe. Auf jeder runden, magnetischen Scheibe sind jeweils drei verschiedene Symbole in unterschiedlichen Farben abgedruckt. Wer eine zu den beiden Würfeln passende Scheibe findet, nimmt sie aus der Mitte. Die Scheiben werden gestapelt, und wer am Ende den höchsten Turm hat, der hat gewonnen.

Die Grundschulsozialarbeit

Die Organisatorinnen hatten gut ein Dutzend Spiele für Kinder im Alter von null bis sechs Jahre für diesen Abend ausgewählt. Und schon nach wenigen Minuten war zu sehen und zu hören, dass Spiele für Kinder auch den Eltern viel Spaß machen können. Künftig werden Hilke Bosse und Sarah Peters öfter im Evangelischen Kindergarten zu Gast sein. Ab Januar wird wieder gemeinsam mit Julia Lichter ein Elterncafé angeboten. „Im Zuge dieser gelungenen Kooperation werden wir verschiedene, auf die Eltern zugeschnittene Angebote entwickeln“, so die Leiterin des Kindergartens.

Soziale Integration

Eltern und Kinder können sich mit Hilke Bosse und Sarah Peters vertraut machen, denn in der Wilhelm-Busch-Grundschule werden sie sich regelmäßig sehen. Sie kümmern sich im Rahmen des Nessi-Projekts (Netzwerk Schule – soziale Integration) um die Grundschulsozialarbeit.