Konzentration war gefragt Erlebnisnachmittag auf dem Schulhof Hunteburg


Hunteburg. Der Hunteburger Erlebnisnachmittag auf dem Schulhof der Wilhelm-Busch-Schule hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Bei allen drei Angeboten war aber auch Konzentration gefragt.

Zum Beispiel bei „Tic Tac Toe“ mit Hilke Bosse (Nessi/Netzwerk Schule – Soziale Integration). Sie ist Schulsozialarbeitern an der Wilhelm-Busch-Schule. Zunächst einmal wurden Säckchen bemalt: auf der einen Seite das Spielfeld, auf der anderen Seite Muster und Motive nach Lust und Laune. Im zweiten Schritt mussten jeweils fünf kleine Steine mit unterschiedlichen Farben besprüht werden. Anschließend konnte gegeneinander gespielt werden. Ziel ist es, drei Steine senkrecht, diagonal oder waagerecht in eine Reihe zu legen. Hier war ein gutes Auge gefragt, um Fallen zu erkennen beziehungsweise den Sieg des Gegners zu verhindern.

In Socken eingewickelt

Bohmtes Jugendpflegerin Jana Nega erklärte einigen anderen Mädchen und Jungen derweil, wie man alle Voraussetzungen für Cross Boccia auf die Schnelle schafft. Kleine mit Sand befüllte Tütchen wurden in Socken eingewickelt und zu Kugeln geformt. Die Zielkugel wurde auf kreative Weise – zum Beispiel durch die Beine, gegen die Wand oder über den Rücken – weggeworfen. Nun musste jeder Mitspieler auch auf diese Weise werfen und versuchen, seine drei Bälle so nah wie möglich an die Zielkugel zu bringen. Der Schulhof diente hierbei als Spielfeld.

Schmerzhafte Treffer

Der Schulhof war zugleich aber auch Boxring. Alexander Wekowzow zeigte die Technik bei der linken beziehungsweise rechten Gerade, worauf es bei der Fußarbeit ankommt und wie die Deckung schmerzhafte Treffer am Kinn verhindern kann.

Nach einer Pause konnten die Teilnehmer dann noch einen zweiten Workshop machen. „Wir konnten alle Wünsche der Kinder berücksichtigen, sodass es ein toller Tag war. Vielen Dank an Alexander für die Unterstützung und an Hilke für die tolle Zusammenarbeit“, sagte Jana Nega.