Show am 30. September Flugplatz Bohmte soll auf spektakuläre Weise brennen

Von Christa Bechtel

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Vertreter des Luftsportvereins Wittlage und Explosive Arts kamen am Flughafen Bohmte zu einer Finalbesprechung zusammen, um die Großveranstaltung „Burning Airfield“ für den 30. September konkret zu planen. Foto: Christa BechtelVertreter des Luftsportvereins Wittlage und Explosive Arts kamen am Flughafen Bohmte zu einer Finalbesprechung zusammen, um die Großveranstaltung „Burning Airfield“ für den 30. September konkret zu planen. Foto: Christa Bechtel

Bohmte. Nach der fulminanten „Götterdämmerung“, die Anfang Juni beim Forsthaus Gut Arenshorst Premiere hatte, plant der Staatlich geprüfte Großfeuerwerker Nikolas Grube jetzt das nächste Event am Flugplatz in Bohmte. Unter dem Motto „Burning Airfield“ wird am Samstag, 30. September ab 13 Uhr bis in den späten Abend hinein der Flugplatz auf vielfältige spektakuläre Weise „brennen“.

Veranstalter ist der Luftsportverein Wittlage in Kooperation mit Explosive Arts. Karten für die Großveranstaltung zum Preis von fünf Euro – Kinder bis 12 Jahre sind frei – gibt es ab sofort am Flugplatz samstags ab 14 Uhr und sonntags ab 10 Uhr sowie beim Autopartner Hartmann in Bad Essen-Wehrendorf.

Mit professioneller Beratung

„Da ich dieses Jahr zum ersten Mal einen Silvesterverkauf mit professioneller Beratung beim Autopartner Hartmanndurchführen werde, ist die Veranstaltung so nach und nach entstanden. Durch unser großes Netzwerk ist es mir gelungen einen Hersteller von Feuerwerk (Evolution Fireworks), die noch recht jung auf dem Markt sind, dafür begeistern zu können, zu uns nach Bohmte zu kommen, wo nahezu deren komplette Produktpalette präsentiert wird“, erläutert Nikolas Grube.

Eingeladen dazu sind Alt und Jung, denn: „Wir möchten ein großes Publikum ansprechen, um eine neue Großveranstaltung im Raum Bad Essen/Bohmte zu etablieren“, erklärt Grube. Dafür sei der Flughafen Bohmte optimal geeignet. Über den gesamten Tag sei ein diverses Programm geplant. Wie beispielsweise Rundflüge oder das Vorschießen für Silvester von Explosive Arts und Evolution Fireworks. Aber auch kulinarisch gibt es einige Höhepunkte zum Beispiel Wokpfanne, Spanferkel, Burger, aber auch ganz klassisch Bratwurst mit Pommes.

Zwei großartige Teams

„Wir bieten ebenfalls etwas für Kinder an wie Kinderschminken“, ergänzt Dirk Nedderhoff, zweiter Vorsitzender des Luftsportvereins Wittlage, der weiter herausstellt: „Uns kommt es sehr entgegen, dass wir im Flugverkehr durch das Feuerwerk und den Aufbau überhaupt nicht gestört werden. Alle Sicherheitsabstände, sowohl was das Fliegen anbelangt, als auch was das Feuerwerk später betrifft, können eingehalten werden, weil wir hier relativ viel Platz haben.“ „Wir haben zwei großartige Teams hinter uns, die uns tatkräftig unterstützen werden und uns auch bereits unterstützt haben. Die eifern sehr ehrgeizig diesem Event entgegen, nehmen viele unterschiedliche Aufgaben wahr“, freut sich Nikolas Grube, der weiter bemerkt: „Sowohl bei der Pyrotechnik sind wir an unsere Grenzen gestoßen, weil wir viele Sachen haben, die ganz neu und in dieser Zusammenstellung neuartig sind. Als auch der Flugplatz. Der hat zwar schon ein bisschen Übung mit dem 1. Mai, aber so eine Veranstaltung gab es hier noch nicht.“

Steighöhe von circa 200 Metern

Gegen 22 Uhr startet am 30. September dann eine spektakuläre Finalshow, die Florian Michaelis aus Berlin choreografiert. „Da haben wir sehr viele Effekte, die die Leute so bisher nicht gesehen haben“, verrät Grube und Michaelis vervollständigt: „Dank der Zusage eines größeren Herstellers haben wir 2.100 Einzeleffekte. Die Show wird sieben Minuten mit drei Chart-Songs, die fast alle Leute kennen werden, dauern. Das größte Kaliber, das wir schießen, ist 200 Millimeter, ungefähr so groß wie ein Medizinball. Ein Feuerwerkseffekt, der eine Steighöhe von circa 200 Metern und eine Ausbreitung von etwa 150 Metern hat.“ In den letzten 30 Sekunden dieser Show würden allein 100 Bomben geschossen. „Wir heben uns das Beste für den Schluss auf“, sagt der Choreograf lächelnd voller Vorfreude. Außerdem gebe es nach dem großen Feuerwerk noch eine Spezialeffekt-Überraschung. Und: Selbst bei schlechtem Wetter werden für etwa 1500 Besucher trockene Plätze zur Verfügung stehen. „Trotzdem kann ein guter Blick aufs Feuerwerk gewährleistet werden“, unterstreicht Nikolas Grube.

Eine Party im Hangar

Im Anschluss an das Feuerwerk ist eine Hangarparty geplant. Dazu wird einer der größten Hangars des Flugvereins geräumt und eine Bühne und Theken aufgebaut. Dort wird ein DJ für gute Stimmung sorgen und die Gäste noch lang in die Nacht hinein begleiten….


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